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  • Martin Schnetzler und seine Fotografie. Ein paar Fotografie Tipps

    Fotografie bedeutet mehr, als nur ein Bild aufzunehmen. Sie erfasst Momente, erzählt Geschichten und bewahrt Erinnerungen. Genau das strebe ich mit meiner Kamera an. Ich bin ein Fotograf aus Laufenburg, der mit Begeisterung Menschen, Tiere, Landschaften und besondere Augenblicke einfängt. In diesem Beitrag möchte ich dir mehr über meine Arbeit, meine Herangehensweise und die Einzigartigkeit meiner Fotos erzählen. Martin Schnetzler fotografiert ein buntes Blumenfeld unter einem Sonnenschirm, während er sich auf einem schmalen Pfad auf seine Arbeit konzentriert. Ein blühendes Mohnfeld im Vordergrund, mit einem geschwungenen Weg und grünen Hügeln im Hintergrund, schafft eine malerische Landschaftsszene. Die Leidenschaft hinter der Kamera Ich habe die Fotografie nicht nur als Hobby ausgewählt. Es ist mir wichtig, Bilder zu schaffen, die Geschichten erzählen. Dabei steht für mich nicht nur die Technik im Vordergrund, sondern insbesondere der Moment. Ich geniesse es, Menschen in ihrem Alltag zu begleiten, ihre Emotionen festzuhalten und die Schönheit der Natur zu präsentieren. Ein herrlicher Moment auf dem Feld: Eine Frau lächelt und posiert neben einem Heuballen unter der warmen Sonne, während im Hintergrund die idyllische Landschaft leuchtet. Die leuchtend gelben Raps-Blüten schaffen eine atemberaubende Kulisse, die das Herz erfreut und die Sinne belebt. Die warmen Sonnenstrahlen umhüllen die Frau, während der sanfte Wind durch ihre Haare weht. Morgendliche Idylle am See mit den ersten Sonnenstrahlen, die die schneebedeckten Berge erleuchten und das stille Wasser in sanften Blau- und Goldtönen reflektieren. Meine Fotos strahlen Lebendigkeit und Authentizität aus. Das kommt daher, dass ich viel Zeit mit den Motiven verbringe und genau beobachte, wann der perfekte Moment eintritt. Egal ob bei einem Porträt, einer Landschaft oder einer Dokumentation – ich bin stets auf der Suche nach dem besonderen Blickwinkel. Vielfältige Fotografie für verschiedene Bedürfnisse Ich biete eine breite Palette an fotografischen Dienstleistungen an. Ich arbeite mit Privatpersonen, die besondere Momente oder Porträts festhalten möchten. Gleichzeitig begleite ich lokale Unternehmen mit meiner Drohne und Kamera in meiner Region, die professionelle Fotos für ihre Projekte oder Dokumentationen brauchen. Ein Beispiel für meine Ausrüstung ist die Sony A1, eine spiegellose Vollformatkamera, die sich durch ihre hohe Bildqualität und schnelle Reaktionszeit auszeichnet. Diese Kamera hilft mir, auch in schwierigen Lichtverhältnissen, mit meinen diversen lichtstarken Objektiven scharfe und lebendige Bilder zu machen. Die Sony A1 ist ideal für Porträts, Sport und Landschaften, weil sie flexibel und zuverlässig ist. Dazu fliege ich gerne mit meinen Drohnen, die DJI Mavic 4pro und die Mini 5 pro. Ein kleiner Überblick meiner vielen Fotografien Wie Martin Schnetzler Momente einfängt Was machen meine Fotos so besonders? Es ist die Kombination aus Technik, Gefühl und Erfahrung. Ich nehme mir Zeit, um meine Motive kennenzulernen. Bei Porträts schaffe ich eine entspannte Atmosphäre, damit die Menschen sich wohlfühlen und natürlich wirken. So entstehen authentische Bilder, die mehr zeigen als nur ein Gesicht. Bei Landschaften suche ich nach besonderen Lichtstimmungen und Perspektiven. Ich reise gerne in die Natur rund um Laufenburg und darüber hinaus, um neue Orte zu entdecken. Dabei nutze ich auch Adobe Photoshop zur Bildbearbeitung. Mit diesem Programm kann ich Farben und Kontraste so anpassen, dass die Fotos ihrer vollen Wirkung entfalten. Idyllische Abendstimmung am Bergsee mit spiegelnder Wasseroberfläche und im Hintergrund majestätisch aufragenden Bergen. Inspiration für Reisebegeisterte Ich teile nicht nur meine Fotos, sondern auch meine Reiseerlebnisse. Meine Bilder zeigen die Vielfalt der Natur und die kleinen Details. Für alle, die gerne reisen, sind meine Fotos eine Einladung, selbst die Kamera zu nehmen und die Welt zu entdecken. https://www.martin-schnetzler.com/blog Meine Berichte und Bilder motivieren dazu, neue Orte zu erkunden und die Schönheit der Natur bewusst wahrzunehmen. Dabei zeige ich, wie man mit einfachen Mitteln beeindruckende Fotos machen kann. Das macht meine Arbeit besonders wertvoll für alle, die selbst fotografieren möchten. Warum lokale Kunden auf Martin Schnetzler setzen Für Menschen und Unternehmen in Laufenburg ist Martin Schnetzler ein verlässlicher Partner. Er kennt die Region gut und versteht, wie wichtig es ist, lokale Geschichten und Menschen authentisch darzustellen. Seine Fotos helfen dabei, besondere Momente festzuhalten und Projekte professionell zu präsentieren. Seine Flexibilität und sein offenes Wesen machen die Zusammenarbeit angenehm. Er geht auf die Wünsche seiner Kunden ein und findet immer die passende Lösung. So entstehen Bilder, die nicht nur schön aussehen, sondern auch eine Geschichte erzählen. Ein Nachmittag in der Natur mit Lisa, umgeben von herbstlichen Farben, während wir die Drohne fliegen lassen und wichtige Übungsstunden verbringen. Auch ein Hund muss auf solche Geräusche sensibilisiert werden. Tipps von Martin Schnetzler für bessere Fotos Nutze natürliches Licht: Vermeide grelles Sonnenlicht, fotografiere lieber morgens oder abends. Das Licht ist dann weicher und die Farben wirken schöner. Achte auf den Hintergrund: Ein ruhiger Hintergrund lenkt nicht vom Hauptmotiv ab. Manchmal reicht schon ein kleiner Perspektivenwechsel. Sei geduldig: Warte auf den richtigen Moment. Manchmal verändert sich das Licht oder die Stimmung, und genau dann entsteht das perfekte Bild. Experimentiere mit Perspektiven: Probiere verschiedene Blickwinkel aus. Fotografiere mal von unten, mal von oben oder aus der Nähe. Bearbeite deine Fotos: Nutze einfache Programme wie Adobe Lightroom oder Photoshop, um Farben und Kontraste zu verbessern. Aber übertreibe es nicht, die Natürlichkeit soll erhalten bleiben. Diese Tipps sind einfach umzusetzen und machen einen großen Unterschied. So kannst du deine eigenen Erinnerungen noch besser festhalten. Fazit: Fotografie mit Herz und Leidenschaft Martin Schnetzler zeigt, wie vielseitig und spannend Fotografie sein kann. Er verbindet Technik mit Gefühl und schafft so Bilder, die berühren. Ob Porträts, Landschaften oder Dokumentationen – seine Fotos erzählen Geschichten, die in Erinnerung bleiben. Wenn du auf der Suche nach einem Fotografen in Laufenburg bist oder Inspiration für deine eigenen Fotos suchst, lohnt sich ein Blick auf die Arbeit von martin-schnetzler zu werfen. Nutze die Gelegenheit, besondere Momente festzuhalten oder dich von seinen Reisebildern inspirieren zu lassen. Die Fotografie von Martin Schnetzler zeigt, wie wertvoll und schön Erinnerungen sein können. Pack deine Kamera ein und entdecke die Welt – vielleicht mit ein paar Tricks von mir im Gepäck. Falls du selbst bei mir einen Workshop machen willst, dann schreibe mich an und erzähle mir, was du zu deinem Wissen ergänzen willst. Kontakt: martin.schnetzler@gmail.com Fotografie Tipps | martin-schnetzler Workshop | martin-schnetzler | Fotografie | Tipps

  • Drohnenaufnahmen der Grossbaustelle FlexBase in Laufenburg: Faszination "Betonieren aus der Tiefe" von meiner Baustellen-Dokumentation

    Das erste Bild entstand am 26.05.2025 Baustelle-Dokumentation Laufenburg den 5.Oktober 2026 Wenn man am Rand einer Baustelle steht, sieht man viel Staub, Maschinen, Bauzäune und einzelne Arbeitsschritte. Erst aus der Luft merkt man, wie gross das Ganze wirklich ist. Genau das fasziniert mich an meinen Drohnenfotografien der Grossbaustelle FlexBase in Laufenburg. Von oben sieht man nicht nur eine Baustelle. Man sieht Schichten, Linien, Gruben, Betonflächen, Kräne, Zufahrten und diese unglaubliche Ordnung in einem Bereich, der am Boden erst einmal chaotisch wirkt. Was mich dabei am meisten packt: Wie schnell sich aus einem tiefen Loch im Boden eine feste Betonstruktur entwickelt. Da wird gegraben, geschalt, bewehrt, gegossen, verdichtet und wenige Tage später sieht derselbe Ort schon wieder völlig anders aus. Die Drohne macht diesen Wandel sichtbar. Aus der Luft wird sichtbar, wie gross die Baustelle wirklich ist. Aus der Luft sieht die Baustelle plötzlich logisch aus Am Boden hat eine Grossbaustelle oft etwas Überforderndes. Überall passiert etwas. Ein Bagger arbeitet links, ein Lastwagen fährt rechts, irgendwo wird Beton angeliefert, während im Hintergrund Schalungen vorbereitet werden. Man bekommt einzelne Momente mit, aber das grosse Bild fehlt. Mit der Drohne ändert sich das komplett. Von oben erkennt man auf einmal, wie die Baustelle aufgebaut ist. Die Grube hat eine Form. Die Wege der Maschinen ergeben Sinn. Die Betonflächen sind nicht einfach zufällig verteilt, sondern folgen einem Plan. Auch die Höhenunterschiede sieht man viel besser. Gerade bei einer Baustelle wie FlexBase in Laufenburg, wo offenbar viel aus der Tiefe heraus entsteht, ist diese Perspektive besonders spannend. Mich fasziniert dabei dieser Kontrast: Am Boden sieht man Details, Maschinen, Menschen, Lärm und Bewegung. Aus der Luft sieht man Struktur, Fortschritt, Tiefe und Dimension. Beides gehört zusammen. Aber die Drohnenaufnahme gibt einem die Ruhe, das Ganze zu verstehen. Was auf den ersten Blick wie eine riesige Baugrube aussieht, wird auf den Fotos zu einer Art Plan in Echtzeit. Man erkennt Kanten, Achsen, Bereiche, die schon betoniert sind, und Zonen, in denen noch gearbeitet wird. Gerade diese Übergänge finde ich spannend. Dort sieht man am besten, wie aus Erdreich langsam Baukörper werden. Das Betonieren aus der Tiefe hat eine ganz eigene Wirkung bei der Baustellen-Dokumentation Betonieren klingt zuerst nicht besonders poetisch. Es ist Arbeit. Schwer, genau, körperlich und technisch. Aber wenn man es von oben und über mehrere Aufnahmen hinweg beobachtet, bekommt es eine fast schon beeindruckende Ruhe. Da ist zuerst der tiefe Boden. Eine offene Fläche, schwer zu lesen, mit Aushub, Böschungen, Schalungen und Bewehrung. Dann kommen Vorbereitungen hinzu. Linien werden klarer. Formen entstehen. Plötzlich liegt dort Beton, wo vorher nur Erde war. Und genau dieser Moment ist stark. Nicht nur, weil viel Material bewegt wird. Sondern weil man sieht, wie schnell ein Ort seinen Charakter verändert. Gestern war da noch Tiefe, Dunkelheit, offener Boden. Heute liegt dort eine saubere Fläche. Morgen stehen vielleicht schon die nächsten Schalungen darauf. Bei der FlexBase-Baustelle in Laufenburg wirkt das besonders gewaltig, weil die Dimensionen aus der Drohnenperspektive so klar werden. Die Drohne zeigt, wie tief gearbeitet wird und wie gross die einzelnen Abschnitte sind. Vom Boden aus kann man das leicht unterschätzen. Aus ein paar Metern Höhe sieht man eine Baustelle. Aus grosser Drohnenperspektive sieht man, wie ein neues Stück Stadt oder Infrastruktur entsteht. Das ist für mich der Reiz an diesen Bildern. Sie halten nicht nur einen schönen Blickwinkel fest. Sie dokumentieren Fortschritt. Hier sieht man gut, wie aus Tiefe Schritt für Schritt feste Struktur wird. Warum Drohnenfotos Baustellen so gut erzählen Eine Baustelle lebt von Veränderung. Genau deshalb passt die Drohne so gut dazu. Ein einzelnes Foto kann schon beeindruckend sein. Aber richtig spannend wird es, wenn man die Baustelle regelmässig fotografiert. Dann erkennt man, was sich verändert hat. Eine Fläche ist geschlossen. Eine neue Wand steht. Ein Bereich wurde verfüllt. Ein anderer wurde tiefer ausgehoben. Das Auge vergleicht automatisch. Bei meinen Aufnahmen achte ich besonders auf Dinge, die man später vielleicht gar nicht mehr sieht. Gerade bei Bauarbeiten aus der Tiefe verschwinden viele Schritte wieder unter dem nächsten Bauteil. Was heute offen liegt, ist später verdeckt. Ein Drohnenfoto hält diese Phase fest. Das gilt zum Beispiel für: die Form der Baugrube die Lage der Schalungen die frischen Betonflächen die Zufahrten für Maschinen die Übergänge zwischen Aushub und fertigen Bauteilen die Entwicklung von Woche zu Woche Solche Bilder sind nicht nur für Bauinteressierte spannend. Sie zeigen auch den Menschen aus der Region, was hinter dem Bauzaun passiert. Viele fahren vielleicht regelmässig an der Baustelle vorbei und sehen immer nur einen kleinen Ausschnitt. Von oben wird klarer, was dort eigentlich wächst. Und ja, es hat auch etwas Beruhigendes. Trotz der vielen Maschinen sieht man auf den Bildern oft eine klare Ordnung. Die Baustelle wirkt von oben weniger laut. Mehr wie ein grosses Modell, nur eben echt. Laufenburg als Kulisse macht die Aufnahmen noch spannender Laufenburg getrennt durch den Rhein Laufenburg hat als Ort ohnehin eine besondere Lage. Der Rhein, die Grenze, die hügelige Umgebung, die gewachsene Struktur der Region. Wenn in so einer Umgebung eine Grossbaustelle entsteht, prallen zwei Welten aufeinander: bestehende Landschaft und neue Bauform. Die Baustelle steht nicht isoliert da. Sie liegt in einem Umfeld. Man erkennt Strassen, Grünflächen, Geländeformen und manchmal auch, wie eng die Baustellenlogistik in die Umgebung eingebettet ist. Genau das macht Drohnenaufnahmen wertvoll. Sie zeigen nicht nur den Bau selbst, sondern auch seine Beziehung zum Ort. Bei FlexBase in Laufenburg finde ich besonders interessant, wie klar sich die Baustelle in die Umgebung einschreibt. Die Linien der Baugrube, die hellen Betonflächen und die dunkleren Erdschichten bilden starke Kontraste. Aus fotografischer Sicht ist das dankbar. Aus dokumentarischer Sicht sowieso. Eine gute Drohnenaufnahme zeigt nicht nur, was gebaut wird. Sie zeigt auch, wo es gebaut wird. Das ist ein grosser Unterschied. Eine Nahaufnahme von Beton oder Bewehrung kann stark sein. Aber erst die Übersicht zeigt die Dimension. Gerade für eine Webseite mit Baustellenfotos ist diese Mischung ideal: ein paar weite Bilder, ein paar nähere Ansichten, vielleicht auch wiederholte Perspektiven vom selben Standpunkt. So entsteht mit der Zeit eine visuelle Chronik. Die Umgebung macht die Dimension der Baustelle noch besser spürbar. Was mich beim Fotografieren immer wieder überrascht Ich gehe bei solchen Drohnenflügen oft mit einer gewissen Erwartung los. Man denkt, man weiss ungefähr, was sich verändert hat. Dann steigt die Drohne auf, und plötzlich sieht man: Es ist viel mehr passiert. Vielleicht wurde an einer Ecke weiter betoniert, die man vom Weg aus gar nicht sehen konnte. Vielleicht hat sich die ganze Form der Baugrube verändert. Vielleicht sind neue Schalungen dazugekommen. Vielleicht sieht man frische Fahrspuren, die zeigen, wie intensiv gearbeitet wurde. Diese Überraschungen machen den Reiz aus. Natürlich geht es bei Drohnenaufnahmen nicht nur darum, möglichst hoch zu fliegen. Oft sind mittlere Höhen viel spannender. Zu hoch, und alles wird klein. Zu tief, und der Überblick fehlt. Der beste Punkt liegt meistens irgendwo dazwischen. Dort sieht man genug Details, aber trotzdem noch die ganze Struktur. Ich achte dabei gerne auf drei Dinge. Linien, die das Bild führen Baustellen sind voll von Linien. Kanten von Baugruben, Schalungen, Zufahrten, Betonfugen, Geländestufen. Wenn man sie gut ins Bild setzt, wirkt das Foto sofort stärker. Das Auge folgt diesen Linien und versteht den Raum besser. Kontraste zwischen Erde und Beton Frischer Beton, dunkler Boden, Stahl, Kies, Wasserstellen, Maschinen. All das bringt unterschiedliche Farben und Texturen ins Bild. Gerade von oben wirken diese Flächen fast grafisch. Das macht die Fotos auch dann spannend, wenn gerade keine grosse Maschine im Mittelpunkt steht. Der sichtbare Fortschritt Für mich ist das der wichtigste Punkt. Ein Bild soll nicht nur hübsch sein. Es soll zeigen, dass etwas passiert. Bei einer Baustelle wie FlexBase geht es genau darum: von der Tiefe nach oben, von Aushub zu Beton, von Vorbereitung zu fertiger Struktur. Drohnenfotos sind auch ein Stück Baugeschichte Viele Bauphasen sieht man später nie wieder. Sobald Wände stehen, Decken gegossen sind oder Gelände aufgefüllt wurde, verschwinden die frühen Arbeitsschritte. Gerade deshalb haben Baustellenfotos einen besonderen Wert. Sie zeigen einen Zustand, der nur kurz existiert. Das gilt besonders für Arbeiten im tiefen Boden. Eine Baugrube ist nicht für immer da. Sie ist eine Zwischenphase. Wichtig, aufwendig, beeindruckend, aber irgendwann geschlossen oder überbaut. Wer diese Phase fotografiert, hält etwas fest, das später nur noch in Plänen, Erinnerungen oder eben Bildern existiert. Meine Drohnenfotografien von FlexBase in Laufenburg sind für mich genau das: ein persönliches Archiv des Werdens. Kein trockener Baustellenbericht, sondern ein visueller Blick auf Fortschritt, Material und Dimension. Und je länger man so ein Projekt begleitet, desto spannender wird es. Einzelne Bilder zeigen Momentaufnahmen. Eine ganze Serie zeigt Entwicklung. Man kann zurückscrollen und sieht, wie alles begann. Man sieht, wann die ersten grossen Betonflächen auftauchten. Man erkennt, wie sich der Rhythmus der Baustelle verändert. Das ist schon ziemlich eindrücklich. Kurz vor dem nächsten Bauabschnitt sieht man die Spuren der bisherigen Arbeit besonders gut. Mein Blick auf FlexBase bleibt neugierig Ich merke bei jeder neuen Aufnahme, wie sehr mich diese Baustelle beschäftigt. Nicht, weil ich jedes technische Detail erklären könnte. Sondern weil man den Fortschritt sieht. Direkt, klar und manchmal fast überraschend schnell. Aus tiefem Boden wird Beton. Aus Beton werden Flächen, Wände und Strukturen. Aus einer Baustelle entsteht Stück für Stück ein neuer Ort. Genau deshalb fotografiere ich FlexBase in Laufenburg so gerne mit der Drohne. Die Perspektive macht sichtbar, was hinter dem Bauzaun passiert. Sie zeigt die Grösse, die Ordnung und auch die Wucht der Arbeit. Und sie erinnert daran, wie viel in kurzer Zeit entstehen kann, wenn Menschen, Maschinen und Planung zusammenspielen. Für mich bleibt es jedes Mal ein besonderer Moment, wenn die Drohne aufsteigt und die ganze Baustelle ins Bild rückt. Dann sieht man nicht nur Beton und Erde. Man sieht Bewegung, Veränderung und ein Projekt, das sich aus der Tiefe nach oben arbeitet. Mit grosser Spannung freue ich mich auf die nächsten Flüge über die grosse Baustelle. Letztes Bild der laufenden Dokumentation Anfang Oktober 2026 Baustelle von FlexBase im Oktober 2026 aus der Luftperspektive, mit mehreren Kränen und fortschreitendem Baufortschritt. Mehr Bilder und Clips von meiner Baustellen Dokumentation unter: Ein grosser Dank für das Vertrauen an die FlexBase Group und die ERNE Gruppe Laufenburg.

  • Wohnmobil-Reise durch Skandinavien Abenteuer auf vier Rädern

    Eine Zusammenfassung von meinen Reiseblog Berichte von Teil 1 bis 4/2026 Die Wohnmobil-Reise Unsere Route war nicht bis ins Detail geplant. Genau das machte sie gut. Wir wollten mit dem Wohnmobil durch Skandinavien, ohne jeden Tag schon am Abend vorher festzulegen. Ein grober Bogen stand fest: über Dänemark nach Schweden, weiter Richtung Finnland und dann die norwegische Küste, hinauf in den Norden und wieder zurück über lange, ruhige "holprige" Strassen. Der Start war leiser, als ich erwartet hatte Ich hatte mir die Abfahrt dramatischer vorgestellt. Ein letztes Kontrollieren der Schränke, ein Blick auf die Reifendruckanzeige, dann los. In Wirklichkeit sassen wir nach zwanzig Minuten an einer Tankstelle, weil wir vergessen hatten, Brot zu kaufen. So beginnt wohl jede echte Reise. Nicht mit perfekter Ordnung, sondern mit kleinen Lücken im Plan. Das Wohnmobil war voll, aber nicht überladen. Kleidung für jedes Wetter, Werkzeug, Auffahrkeile, Regenjacken, Hundefutter, Karten, obwohl wir natürlich auch navigierten. Was sich schnell zeigte: In Skandinavien braucht man weniger Dinge, aber mehr Geduld. Strecken wirken auf der Karte kurz und ziehen sich dann doch, weil man ständig halten will. Ein Waldsee. Ein rotes Holzhaus. Ein Rastplatz mit Aussicht. Ein Supermarkt, in dem man zehn Minuten vor dem Kühlregal steht, weil alles ein bisschen anders aussieht. Schweden brachte uns in den Reiserhythmus unserer Wohnmobil-Reise Schweden war unser sanfter Einstieg. Die Strassen waren breit, die Orte freundlich, die Natur sofort präsent. Schon kurz hinter der Grenze wurde es ruhiger. Die Häuser standen weiter auseinander, die Wälder dichter, das Licht weicher. Der erste Morgen in Schweden roch nach nassem Kiefernwald, Kaffee aus der kleinen Bialetti und diesem leisen Gefühl, dass der Kalender für eine Weile keine Macht hat. Wir standen auf einem einfachen Platz am See, die Seitentür noch halb offen, der Hund mit der Nase im Wind. Vor uns lagen Wochen voller Strassen, Fähren, Fjorde, Wälder und kleiner Entscheidungen, die am Ende die besten Geschichten wurden. Unser erster Stellplatz in Schweden fühlte sich sofort nach Freiheit an. Wir fuhren nicht einfach von Ziel zu Ziel. Wir lernten, langsamer zu werden. Zwei Stunden Fahrt am Vormittag, ein langer Spaziergang am Nachmittag, abends kochen mit Blick ins Grüne. Nach ein paar Tagen fühlte sich das nicht mehr wie Urlaub an, sondern wie ein eigener kleiner Alltag auf Rädern. Der wichtigste Rhythmus entstand durch einfache Routinen: morgens lüften, Kaffee kochen, Wetter prüfen Wasserstand und Batterie (Solar) im Blick behalten früh genug einkaufen, besonders vor abgelegenen Etappen nie zu spät einen Platz für die Nacht suchen Pausen machen, bevor alle müde sind Gerade beim Camping merkt man schnell, dass Bequemlichkeit nicht vom grossen Luxus kommt. Sie kommt davon, dass jeder Handgriff sitzt und man weiss, wo die Stirnlampe (falls es doch einmal dunkel wird) liegt. Finnland, eine ruhige Ergänzung zur Route Finnland, bekannt als das Land der tausend Seen, ist eine faszinierende und ruhige Ergänzung für unsere Reiseroute! Mit seiner atemberaubenden Natur, den unberührten Wäldern und der klaren Luft ist Finnland der perfekte Ort, um dem hektischen Alltag zu entfliehen und sich in der Stille der Natur zu verlieren. Die unendlichen Weiten und die beeindruckende Landschaft laden dazu ein, die Seele baumeln zu lassen und neue Energie zu tanken. Unendliche Wälder unter einem eindrucksvollen Himmel in Finnland, durchquert von einer abgelegenen Landstrasse. Die natürliche Schönheit Finnlands Die landschaftliche Vielfalt Finnlands ist einfach bemerkenswert! Von den schroffen Küsten des Bottnischen Meerbusens im Westen bis zu den sanften Hügeln und tiefen Wäldern im Osten zeigt sich die Natur in ihrer reinsten Form. Die unzähligen Seen, die das Land durchziehen, sind nicht nur ein Paradies für Angler, sondern auch für Wanderer und Radfahrer, die die malerischen Ufer und die umliegenden Wälder erkunden möchten. Besonders im Sommer, wenn die Tage lang und die Nächte hell sind, erstrahlt die Natur in voller Pracht und lädt zu Aktivitäten im Freien ein. Norwegen war die grosse Bühne Die Grenze nach Norwegen fühlte sich an wie ein Szenenwechsel. Auf einmal wurden die Strassen enger, die Berge steiler, das Wasser dunkler. Wir fuhren entlang von Fjorden, standen vor Tunneln, warteten auf Fähren und schwiegen oft einfach, weil die Aussicht keine Erklärung brauchte. Norwegen verlangte mehr Aufmerksamkeit. Kurven, Steigungen, wechselndes Wetter. Manchmal schob sich Nebel über die Strasse, dann brach zehn Minuten später die Sonne durch. An einem Tag hatten wir Regenjacke, T-Shirt und Wollmütze im Einsatz. Unser schönster Abend war nicht an einem bekannten Aussichtspunkt. Wir standen auf einem kleinen Platz oberhalb eines Fjords. Keine spektakuläre Infrastruktur, nur Schotter, ein paar Steine, Möwen und dieses graublaue Licht, das nicht richtig dunkel werden wollte. Wir kochten Nudeln, teilten uns eine Tafel Schokolade und hörten irgendwo tief unten Schafe. In Norwegen wurde jede Etappe langsamer, aber auch eindrucksvoller. Mit Hund unterwegs wurde die Reise ehrlicher Unser Hund war kein Beiwerk, sondern Taktgeber. Er sorgte dafür, dass wir Pausen machten, auch wenn wir noch Kilometer schaffen wollten. Er fand jeden Wald spannender als jede Sehenswürdigkeit und erinnerte uns daran, dass Reisen nicht nur aus Ankommen besteht. Natürlich braucht es Vorbereitung. Impfpass, passende Sicherung während der Fahrt, Leine, Decke, Handtücher für nasse Pfoten und genug Futter für abgelegene Abschnitte. In vielen Regionen war das Reisen mit Hund unkompliziert, solange wir Rücksicht nahmen. In Schutzgebieten blieben wir auf Wegen, an Weidetieren gingen wir grosszügig vorbei, und an Stellplätzen achteten wir darauf, niemanden zu stören. Die schönsten Momente waren oft die kleinen: ein Bad im See, ein Nickerchen im Schatten des Fahrzeugs, ein Spaziergang um Mitternacht in hellem nordischem Sommerlicht. Freiheit braucht Regeln und Rücksicht Vor der Reise hatte ich viel über das Jedermannsrecht gelesen. Vor Ort wurde klar, wie wichtig der Unterschied ist. Es bedeutet nicht, dass man mit einem Fahrzeug überall stehen und übernachten darf. Viele schöne Orte bleiben schön, weil Menschen sie respektieren. Wir nutzten eine Mischung aus offiziellen Stellplätzen, einfachen Campingplätzen und ausgewiesenen Parkplätzen, wenn Übernachten erlaubt war. Das gab uns Sicherheit und oft auch nette Begegnungen. Unsere Grundregel wurde einfach: Wenn ein Ort sich empfindlich anfühlt, bleiben wir nicht. Wenn ein Schild etwas verbietet, diskutieren wir nicht. Wenn wir gehen, sieht der Platz aus wie vorher. Das klingt selbstverständlich, macht aber den Unterschied. Skandinavien schenkt Reisenden viel Raum. Dieser Raum bleibt nur erhalten, wenn man ihn nicht ausnutzt. Pannen, Regen und andere echte Reisemomente Nicht alles war Postkartenstoff. Einmal tropfte nachts Kondenswasser von der Dachluke auf die Decke. Einmal suchten wir viel zu lange nach einer Entsorgungsstation. Einmal standen wir im Regen vor einer geschlossenen Fähre und mussten eine längere Ausweichroute nehmen. Schlussendlich die grosse Panne wegen dem Partikel-Russfilter (PDF) Rückblickend gehören genau diese Momente dazu. Sie bremsen den Wunsch nach Perfektion. Eine Wohnmobilreise ist nah dran am Wetter, an der Strasse, an der eigenen Laune. Wenn es drei Tage regnet, wird der Innenraum kleiner. Wenn die Sonne zurückkommt, fühlt sich derselbe Platz plötzlich grossartig an. Was half, war ein bisschen Gelassenheit und ein paar praktische Dinge: eine zweite Garnitur trockener Schuhe gute Regenkleidung statt schöner Regenkleidung flexible Tagesziele Snacks griffbereit im Fahrerhaus (Caramel-Bonbons) eine Offline-Karte für Funklöcher Der Norden machte die Zeit weich Je weiter wir hinaufkamen, desto seltsamer wurde unser Verhältnis zur Uhr. Abends war es hell, morgens war es hell, und irgendwann assen wir Abendbrot, wenn wir Hunger hatten, nicht wenn es eine bestimmte Uhrzeit sagte. Die Landschaft änderte sich. Wälder wurden lichter, Seen grösser, die Abstände zwischen Orten länger. Tankstellen wurden zu wichtigen Markierungen. Wir fuhren ruhiger, planten bewusster und genossen trotzdem das Gefühl, weit weg zu sein. An einem Abend sassen wir draussen in Jacken, obwohl Sommer war. Der Hund sass fröhlich blickend zur Seite. Vor uns stand eine Schale mit Beeren, die wir unterwegs gepflückt hatten. Kein grosses Ereignis, kein berühmter Ort, nur eine Stille, die man nicht fotografieren kann. Die kleinen Pausen machten den langen Weg erst richtig schön. Was ich beim nächsten Mal anders machen würde Ich würde weniger Kleidung einpacken und mehr Platz für nasse Sachen lassen. Ich würde manche Strecken noch langsamer fahren, besonders in Norwegen. Vor allem würde ich nicht versuchen, zu viel von Skandinavien in eine einzige Route zu pressen. Die Länder sind gross, die Wege lang, und der eigentliche Reiz liegt oft zwischen den bekannten Punkten. Wer nur die Highlights abhakt, verpasst die stillen Ränder. Auch beim Essen würde ich einfacher planen. Ein paar gute Grundzutaten reichen: Nudeln, Kartoffeln, Kaffee, Öl, Gewürze, aufbackbares Brot. Frisches kauft man unterwegs. Das macht unabhängiger und spart Stress, besonders wenn der nächste Laden nicht gleich um die Ecke liegt. Warum diese Reise bleibt Am Ende war die Rückfahrt ungewohnt schwer. Nicht dramatisch, eher leise. Das Fahrzeug roch nach Wald, Regenjacken und Kaffee. In den Schränken klapperte weniger als am Anfang, weil wir gelernt hatten, besser zu packen. Auf der Speicherkarte waren viele Bilder, aber die besten Erinnerungen sassen woanders, im Herzen. Die Wohnmobilreise durch Skandinavien war kein perfektes Abenteuer. Genau deshalb war sie so stark. Sie bestand aus nassen Socken, langen Strassen, freundlichen Menschen, Fährfahrten, Seeufern, Mücken, Zimtschnecken, steilen Pässen und Abenden, an denen niemand viel sagte. Wer mit dem Wohnmobil-Reisen Skandinavien, Hund und Natur verbinden möchte, findet dort keinen fertigen Traum. Man findet etwas Besseres: Platz, um den eigenen Rhythmus zu entdecken. Die Strasse gibt die Richtung vor, aber der Rest entsteht unterwegs. Abschluss unserer Reiseplanung Abschliessend möchten wir mit grosser Vorfreude unsere Reise ab Mai 2027 in das faszinierende Skandinavien fortsetzen. Diese Region hält noch unzählige Schätze und Abenteuer für uns bereit, die darauf warten, entdeckt zu werden. Die atemberaubenden Landschaften und die reiche Kultur versprechen unvergessliche Erlebnisse. Wir können es kaum erwarten, in die unberührte Natur einzutauchen und die vielfältigen Facetten dieser einzigartigen Länder zu erkunden! Wenn auch du die Reise mit meinen News miterleben willst, dann melde dich bitte unter: martin.schnetzler@gmail.com mit dem Betreffend Skandinavien 2027 an. Mehr Bilder zu unserer Reise in Skandinavien in meinen Blogs Skandinavien Teil 1- 4 unter: https://www.martin-schnetzler.com/blog

  • Neu: fünf Monate Skandinavien-Reise mit dem Wohnmobil / Abenteuer von Sigi, Lisa und Martin

    Weiter geht es mit der fünf-monatige Skandinavien-Reise mit dem Wohnmobil. Teil 4 durch Norwegen Ein Abenteuer durch Skandinavien Fünf Monate voller Abenteuer mit dem Wohnmobil und dem BYD durch die atemberaubenden Landschaften Skandinaviens – das klingt nach purer Freiheit, unberührter Natur und unvergesslichen Erlebnissen. Genau das ist unser Ziel! Gemeinsam mit der "Chefin" Sigi und unserer treuen Hündin Lisa haben wir uns auf den Weg gemacht, um die faszinierenden Facetten Skandinaviens zu entdecken. In diesem Blogpost, nun im Teil 4 lade ich euch ein, uns auf dieser spannenden Reise zu begleiten. Freut euch auf Highlights, die Herausforderungen, die uns begegnen, und praktische Tipps für alle, die selbst eine unvergessliche Skandinavien Reise planen. Hier geht es zum Teil 1 ; Teil 2 ; Teil 3 der Skandinavien Reise Mittwoch, der 12. August: Auf zum Nordkap! Heute brechen wir voller Vorfreude und Spannung in Richtung Nordkap auf. Die Neugier auf die unberührten Landschaften, die kurvenreichen Strassen und die majestätischen Fjorde treibt uns voran. Meine Kamera ist griffbereit, bereit, die Schönheit der Natur festzuhalten – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Momentan bewegen sich die Temperaturen konstant zwischen 9 und 11 Grad, und die feuchte Luft umgibt uns, während wir uns auf dieses aufregende Abenteuer einlassen. Mittwoch, 12. August 2026 Unser Albtraum nimmt kein Ende: Trotz der aufwendigen Filterreinigung blieb der erhoffte Erfolg aus, und nach nur 100 Kilometern war unsere Fahrt abrupt zu Ende. Jetzt heisst es, die Daumen zu drücken, dass uns der Dieselmist sicher zurück nach Alta bringt. Nach einer nervenaufreibenden Fahrt im Schutzmodus, bei der wir uns mit schleichenden 40 km/h voran quälten, haben wir endlich unser Ziel erreicht. Die Werkstatt hat uns nun mitgeteilt, dass sie am Montag und Dienstag Zeit für den Austausch des defekten Teils haben. Sofort wählte ich die Nummer meiner Werkstatt in der Schweiz und bat sie, den Partikelfilter per Express zu senden. Doch nun bleibt die drängende Frage: Werden Post und Flugzeug schnell genug sein? In dieser angespannten Zeit werden wir drei uns gegenseitig motivieren und auf unsere Nerven achten. Wir sind ein starkes Team und lassen uns nicht unterkriegen. Reisen ist ein Abenteuer, und das wusste schon Robinson Crusoe. Ein dramatisches Warten Donnerstag, der 13. August 2026 Woche 5 – die Odyssee geht weiter. Die DPD hat das Paket, das so viele Hoffnungen in sich trägt, erneut zurückgeschickt, diesmal aufgrund einer fehlenden Nummer. Das Warten zieht sich wie ein Schatten über uns, und der aktuelle Status des Pakets bleibt ein Mysterium. Es herrscht drückende Funkstille. Ein Auf und Ab in der Werkstatt In der Werkstatt brodelt es inzwischen; die Lage ist angespannt. Zwei Mechaniker, die mit uns zusammenarbeiten, sind zu Hause geblieben, da ihre Kinder erkrankt sind. Die Spannung hat mittlerweile einen kritischen Punkt erreicht, über 100, und wir sind voller Nervosität, was uns in der kommenden Woche erwarten könnte. Die steigenden Kosten Das Hotel, in dem wir untergebracht sind, ist zwar angenehm, doch die Preise haben sich drastisch erhöht – von CHF 180.00 auf CHF 250.00 pro Nacht, da alle Zimmer wegen Veranstaltungen ausgebucht sind. Die Möglichkeit, in der Werkstatt zu schlafen, ist ausgeschlossen, vor allem aufgrund von Lisas Situation, die dort unmöglich ist. Wir haben diesen verzweifelten Versuch bereits zweimal unternommen, und es scheint, als füge sich alles zu einem unheilvollen Bild zusammen. Ein Funken Hoffnung Wenn alles verrusst, bleibt nur noch die Dunkelheit. Doch tief in unserem Inneren hoffen wir sehnlichst auf einen Lichtblick, der uns aus diesem Schatten herausführen könnte. Ein Paket voller Nervenkitzel Dienstag, 18. August 2026: Seit Montag hat DHL die Kontrolle über das Paket übernommen, und eigentlich sollte ich erleichtert sein. Doch die Anspannung ist greifbar. Wir verfolgen das Paket nun stündlich live auf dem Bildschirm, und die Route führt uns über Zürich, Basel, Leipzig und Oslo. Heute um 15 Uhr sollte es nur noch zwei Stunden von uns entfernt in Hammerfest sein, einem Ort, an dem wir bereits ein paar Tage verbracht haben. Doch vor fünf Minuten kam die Hiobsbotschaft: Das Paket hat den Anschluss verpasst und liegt nun untätig herum. Die Spannung in der Luft ist elektrisierend, während wir uns fragen, ob es rechtzeitig für die Reparatur am Mittwoch ankommen wird. Die Uhr tickt, und jede Sekunde zählt. Mit grosser Spannung und Aufregung lauschten wir den Glocken, die am Kirchturm läuteten. Was war geschehen? Die ganze Nacht über und auch am Morgen um neun Uhr war das Paket laut DHL immer noch in Hammerfest. Zum Glück hatte ich mir vor Jahren das Nägelkauen abgewöhnt. Beim Frühstück sahen wir uns in die Augen und fragten uns, was wir tun sollten. Wie könnten wir nach Hammerfest gelangen, um das Paket selbst abzuholen? Angesichts der Werkstatt war uns allen klar, dass es heute dort sein musste. Wir gingen zurück in unser Hotelzimmer und schauten am Laptop nach, doch das Paket bewegte sich nicht. Plötzlich, zum ersten Mal seit fast sechs Wochen, läuteten die Kirchenglocken neben unserem Hotel. Wir sahen uns an, und Sigi fragte mich, was das zu bedeuten habe. Spontan rief ich: "Das ist ein Zeichen! Aufstehen, wir müssen Kontakt zur Werkstatt aufnehmen!" Warum auch immer, ich schaute in den Tresor und erkannte mit Entsetzen: NEIN! Wie sollten die Mechaniker heute am Auto anfangen, wenn der Schlüssel hier ist? "Sigi, du musst den schnellsten Weg mit dem Taxi nehmen und den Schlüssel vorbeibringen!" Kaum gesagt, so getan. Plötzlich piepste mein Handy. JAAAA, das Paket ist angekommen!!!!!! Als Sigi in der Werkstatt ankam, wurde es bestätigt, und die Mechaniker begannen heute Mittag, am 19.08.2016 mit dem Austausch des PDF. Jetzt bleibt nur das Bangen: Hoffentlich ist es das richtige Teil. Leute, ich könnte jetzt wirklich einen Schnaps gebrauchen. Das Schicksal spielt seine Karten Live ist Live – oder wie nennt sich unser Schicksal? Die Ruhe im Hotel war trügerisch, während wir uns am Frühstück labten. Eine Auswahl an Käsesorten und der verführerische Duft von frischem Lachs umspielten unsere Sinne. Der Lachs, so zart und saftig, schien die Zeit stillzustehen zu bringen. Jeder Bissen war ein Fest, das sich langsam im Mund entfaltete. Hmmm, dieser Nachgeschmack – ein wahres Meisterwerk der Meeresküche. „Einen guten Appetit euch allen!“, rief ich, doch die Vorfreude auf das, was kommen sollte, nagte an mir. Der Druck steigt So weit, so gut – doch der Spass verwandelte sich schnell in Ernst. Die Anspannung liess sich nicht länger ignorieren, und wir packten hastig unsere Sachen, um das Hotelzimmer aufzugeben. Während Sigi und Lisa noch am Hoteleingang verweilten, stürzte ich ins Taxi, das mich zur Werkstatt bringen sollte. Dort angekommen, sah ich, dass das Teil bereits ausgetauscht war und die Mechaniker im Endspurt arbeiteten. Die Atmosphäre war entspannt, doch meine Nerven lagen blank. Würde alles gutgehen? Ein unheilvolles Gefühl Der Endspurt begann. Der Computer übernahm die Kontrolle, alte Daten wurden gelöscht und neue eingelesen – Routinearbeit, könnte man meinen. Doch plötzlich bemerkte ich die Nervosität des Mechanikers, der hastig um Hilfe rief. Ein ungutes Gefühl überkam mich. Anweisungen wurden zwischen den Werkstattmitarbeitern ausgetauscht, und während ich auf das Zeichen wartete, dass alles gut sei, stieg die Anspannung ins Unermessliche. Und dann, endlich, die Probefahrt. Ein Lichtblick und ein Rückschlag Die Spannung war greifbar, während ich immer wieder zum Himmel schaute. Die Sonne strahlte mit einer wohltuenden Wärme von 17 Grad. Unser Auto kam schwungvoll von der Probefahrt zurück, doch mein Gefühl war alles andere als überzeugt. Der Chef hantierte am Computer, und als er mit dem PDF-Einrichten begann, stieg ein unangenehmer Geruch auf. Anfänglich war nicht viel zu sehen, und dann noch dazu die ernüchternde Nachricht: unser Motoröl war nur noch zu 50% von guter Qualität, der Ölfilter überfällig. Grossartig! Mit "schüchternen" Worten versuchte ich, den Mechaniker zu überzeugen, die Sache zu beenden. Gesagt, getan – wir konnten mit neuem, frisch duftendem Motorenöl abfahren und unsere Einkäufe für die erhoffte Weiterreise erledigen. Ein Abenteuer mit Hindernissen Der Kühlschrank war gefüllt, und voller Freude, aber auch innerer Vorsicht, setzten wir unsere Reise fort. Zu viel des Guten, zu wenig des Abenteuers – das Wetter war schön, Sigi lachte, und Lisa freute sich über unser Zusammensein. Doch der Motor schien alles missverstanden zu haben. Plötzlich der Gang ist weg, ein Piepen ertönt, und die Stimme des Navigationssystems ertönte erneut: „In die Werkstatt, Motor überprüfen lassen.“ Ein unerwartetes Ende Was ich daraufhin sagte, möchtet ihr bestimmt nicht hören, aber es beeindruckte den Fiat so sehr, dass er ohne Probleme zur Werkstatt zurückfuhr. Und so geschah es am 20.08.2026, an einem Abend, an dem niemand mehr arbeitete und es hiess: „Morgen sind wir gerne wieder für Sie da.“ Somit verbringen wir die dritte Nacht vor der Werkstatt. Euch allen eine gute Nacht und danke für die guten Wünsche. Ein Drama voller Panik und Spannung Am nächsten Morgen setzte sich das Drama mit ungebrochener Intensität fort. Es begann mit den grossen, besorgten Augen des Mechanikers, die uns mit unseren kleinen, verschlafenen Blicken gegenüberstanden. Lisas aufgeregtes Gebell trug zusätzlich zur nervösen Atmosphäre bei. Die Kettenreaktion wurde in Gang gesetzt: Nach der ersten Testfahrt ertönte erneut eine Fehlermeldung, und die Suche nach der Ursache begann. Der Mechaniker entdeckte einen defekten Sensor, der dringend ausgetauscht werden musste. Die Anspannung stieg. Die zweite Testfahrt folgte, doch ein weiterer Fehler in der Stromversorgung liess das Adrenalin durch die Adern pumpen. Alles, vom Kühlschrank bis zur Elektronik, musste auf Herz und Nieren geprüft werden. Schliesslich fand er ein weiteres defektes Teil. Die nächste Testfahrt stand an, und wieder eine Fehlermeldung. Die Suche begann von Neuem, und die Nervosität war greifbar. Es stellte sich heraus, dass der Verbindungsschlauch zum Turbolader durch die scharfen Steine der Naturstrassen beschädigt war, was zu einem gefährlichen Luftansaugproblem führte. Natürlich war kein Schlauch auf Lager, doch der Mechaniker bewies seine Flexibilität und nahm einen von einem anderen Auto. Die bevorstehende Testfahrt war von Nervosität geprägt, doch schliesslich erlebten wir pure Freude. Nach acht Stunden intensiver Arbeit ohne jegliche Fehlermeldungen war die Erleichterung förmlich greifbar. Obwohl ich anfangs aufgrund meiner Emotionen negativ über die Arbeitsweise hier geschrieben hatte, überkam mich nun ein Gefühl der Reue. Sobald das benötigte Material verfügbar war und der Mechaniker Zeit für uns fand, war er stets hochmotiviert und gab sein Bestes. Zwei Tage voller Google Translator zwischen Deutsch und Ukrainisch waren zudem amüsant und schweissten uns näher zu einer Freundschaft zusammen. Ein herzliches Dankeschön an die Garage Mathisens Landbruksservice AS und die engagierten Mitarbeiter. Trotz aller Widrigkeiten war es eine aufregende Zeit mit euch. Ein herzliches Dankeschön für den grossen Einsatz an die Garage annerturgi Nutzfahrzeuge AG für das schnelle Organisieren eines Austausch PDF. Dank eurem irrsinnigen Willen und Einsatz hat schlussendlich alles geklappt. Ende der Odysee vom 14. Juli 2026 bis 22.08. 2026 "On the Road Again" von Willie Nelson Jetzt sind wir über drei Stunden gefahren und gönnten uns ein wohlverdientes, köstliches Abendessen. Gute Nacht liebe Freunde und danke für das Daumen-Drücken Ein Zauberhaftes Abenteuer nach Sommarøy Unser Abenteuer setzt sich in Richtung Sommarøy fort. Die Fahrt führte uns am bekannten Tromsø vorbei. Ein Zwischenstopp war dort nötig, um unsere leeren Gasflaschen wieder aufzufüllen. Dabei lernte ich, dass elektronische Messgeräte zur Füllstandsmessung unzuverlässig sind. Für 100 "Stutz" zeigte das Gerät noch ein Drittel Füllung an, doch tatsächlich passten nur 1,5 kg von 11 kg hinein. Das Ausbauen und Anheben der Gasflasche ist immer noch die beste Methode. Durch Regen und Frustration Mit gefüllten Gasflaschen ging es weiter durch den Regen. Wir hatten grosse Hoffnung, dass wir in Sommarøy auf ein Schönwetterfenster treffen würden. Die Landschaft soll traumhaft sein. Unterwegs war der Frust gross nach all den bisherigen Erlebnissen. Was sahen wir? "Räge, Räge, Tröpfli, es rägnet uf unser mobiles Homli". Wir fuhren wie immer entlang der Fjorde und hinein zu den mächtigen Klippen. Die Schönheit der Natur Doch dann, welch Wunder! Wir sahen und jubelten, denn es wurde immer beeindruckender. Was für eine Landschaft, was für eine Welt! Auf den Strassen begegneten wir plötzlich Schafen und Rentieren. Wir erkannten das herrliche helle Blau des Wassers und den Strand, der so weiss-gelb schimmerte, hauptsächlich mit winzigen Muscheln bedeckt und kaum Sand. So etwas hatten wir noch nie gesehen, einfach atemberaubend. Diese Landschaft mit den vielen kleinen Inseln muss man erlebt haben, denn auf Bildern kommt diese Schönheit nicht so zur Geltung wie mit den eigenen Augen. Sommarøy Camping & Marina Am Sommarøy Camping & Marina angekommen, das sehr empfehlenswert und preiswert ist, richteten wir uns für eine Nacht ein und genossen die bezaubernde Umgebung. Auch am nächsten Morgen wurden wir belohnt, da wir ohne Regen die ganze Naturpracht und den Fischerhafen geniessen konnten. Diese Ruhe hier, und von hier aus geht es nur noch weiter in den Atlantik. Hier ist ein schönes Ende unserer wunderschönen Erdkugel. Tunnel-Alptraum in Norwegen Mit großer Aufregung und Nervenkitzel möchte ich euch von einem einzigartigen Erlebnis berichten, das wir in Norwegen hatten. Bereits in einem früheren Blogbeitrag habe ich ein Bild geteilt, das die beeindruckende Anzahl der Tunnel in diesem Land zeigt. Diese Tunnel sind feucht, neblig, düster und oft sehr eng. Für einen Schweizer ist es ein atemberaubendes Abenteuer, durch diese dunklen Gänge zu fahren – es fühlt sich an, als würde man direkt in die Hölle hinabfahren. Die Spannung steigt ins Unermessliche, während wir mit unserem 231 cm breiten Wohnmobil durch die Tunnel manövrieren. Die Gedanken rasen: Hoffentlich kommt uns kein Auto entgegen, kein Traktor oder gar ein Rentier! Mit weit geöffneten Augen und voller Konzentration navigieren wir durch die enge Dunkelheit. Plötzlich blitzt ein Licht auf – das Ende dieser wilden Fahrt scheint in Sicht! Doch oh nein, da sind mehrere Autos! Ich schalte auf Fernlicht, der andere Fahrer ebenfalls, alle blinken und halten an. In diesem Moment spüre ich den Adrenalinstoss. Als mutiger Fahrer gebe ich Gas und wage das Unmögliche. Ja, ich bin der Beste! Alles richtig gemacht! Voller Freude setzen wir unsere Fahrt fort, und ich kann aufatmen. Lachend erkenne ich, dass wir nicht in die Hölle, sondern nach Torksen fahren. Tunnelfahrt in Norwegen Von Sommarøy nach Torsken über Heia Wir hatten das Vergnügen, eine aufregende Fahrt bei wechselhaftem Wetter zu erleben. Es war einfach atemberaubend, was uns alles begegnete. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass es sich lohnt, nicht den direkten Weg zu einem Ziel zu wählen. Wir fuhren durch weite Ebenen mit herbstlichen Brauntönen, sahen saftig grüne Wiesen, passierten steile Felsklippen und durchquerten zahlreiche Tunnel. Diese Tunnel haben uns ein paar Jahre älter gemacht, lach, was bei uns zum Glück noch möglich ist. Diese Strecke kann ich wirklich jedem ans Herz legen; sie ist das pure Abenteuer. In den Bergen bei den Samis verbrachten wir zudem eine grossartige Nacht, fernab von allem Gewohnten. Eine wunderbare Erfahrung, die uns die Vorzüge eines geräumigen Wohnmobils mit Heizung einmal mehr bewusst machte. Seht euch die Bilder an, um zu entdecken, was wir alles erlebt haben. Ein weiterer Ausschnitt einer fantastischen Fahrt durch Norwegen Unsere aufregende Reise geht weiter! Die Abenteuerlust treibt uns voran, und ich kann kaum erkennen, ob wir uns in den Süden oder zurück in den Norden bewegen. Unser Weg führt uns auf und ab, über majestätische Berge und durch weite, offene Ebenen in warmen Brauntönen, wo sich riesige Moorlandschaften erstrecken. Auf unserer Fahrt begegnen uns zahlreiche glitzernde Seen und beeindruckende Fjorde. Es ist schier unmöglich, all die atemberaubenden Landschaften festzuhalten; alle paar Kilometer verändert sich das Panorama und überrascht uns aufs Neue. Ein unvergesslicher Weg nach Andenes Die Fahrt nach Andenes war schlichtweg spektakulär. Die Natur dort ist einfach überwältigend. Wir starteten in einem Meer aus sattem Grün, das allmählich in die erdigen Brauntöne der Moorlandschaft überging, durchzogen von leuchtenden grünen, gelben und roten Pflanzen. Jeder Schritt über diese Landschaft ist wie ein Traum im Samt, denn der Boden gibt sanft nach und umhüllt die Füsse wie eine weiche Umarmung. Lisa konnte ihre Freude nicht zügeln; sie hüpfte vor Begeisterung auf und ab und wälzte sich im weichen Moos. Es braucht nicht viel, um feuchte Augen zu bekommen, wenn man sie so voller Glück sieht. Auf unserem Weg begegneten wir wieder einigen Schafen, und ich versuchte, den Hirten zu spielen. Statt sich von der Strasse zu entfernen, schauten sie mich nur an, als ob sie dachten: "Määääh, schau, ein Schweizer." Die Reise führte uns über malerische Brücken, zwei aufregende Fährfahrten und schliesslich über die sanfte Ebene "hinauf" nach Andenes. Ein Abend voller Genuss Es ist einfach unglaublich, was wir alles erleben durften, und am Abend stürzten wir uns mit grossem Appetit auf das köstliche Abendessen. Ich stand einmal mehr hinter dem Grill und war mit drei saftigen Lachsen beschäftigt, während Sigi in der Küche emsig die Beilagen vorbereitete. Sie ist eine hervorragende Köchin, und ich bin so stolz auf sie. Mein Bauch weiss genau, warum er so viel tragen muss! Sigi, du bist das Beste auf Erden und eine wahre Meisterin auch am Herd. Danke für deinen unermüdlichen Einsatz! Und da ist noch unsere Lisa. Was denkt ihr, wo sie sich versteckt? Natürlich, sie lauert darauf, dass ein Stück vom Grill herunterfällt, und sorgt dafür, dass der weiche Boden auf unserem Stellplatz nicht schmutzig vom Lachs wird. Lisa, du bist ein riesiger Schatz und einfach grossartig. Danke, dass du mir bisher nicht in meinen saftigen Hintern gebissen hast! Bilder unserer Erlebnisse Werft nun einen Blick auf die Bilder und lasst euch von den Eindrücken nach Andenes verzaubern! Unsere Zeit in Andenes war einfach traumhaft! Wir spazierten über den herrlich weichen weissen "Sand", der tatsächlich aus zermahlenen Muscheln und einer Vielzahl von Meereslebewesen besteht. Es fühlt sich an wie Sand, ist aber so viel sanfter und macht unglaublich viel Spass, darauf zu schlendern. Auch Lisa konnte ihr Glück kaum fassen und rannte fröhlich hin und her. Auf der Klippe richteten wir unsere Stühle aus und blickten in die unendliche Ferne. Wir wurden Zeugen eines grandiosen Sonnenuntergangs und hatten das Glück, zahlreiche Wale bei ihrem majestätischen Ritual im Wasser zu beobachten. Leider war die Entfernung für meine Objektive zu gross, doch es war trotzdem ein unbeschreiblich schönes Erlebnis, ihre Atemfontänen zu sehen. Ein nächtliches Abenteuer unter den Nordlichtern Ach ja, unser grosses Thema waren die Nordlichter! In den letzten Nächten leuchteten sie wie ein magisches Spektakel am Himmel, und wir waren völlig aus dem Häuschen: „Wow, wie cool! Wir sehen tatsächlich Nordlichter!“ Die Freude und Aufregung um uns herum waren greifbar, und ich machte mich bereit, alles für die perfekten Aufnahmen vorzubereiten. Da es noch spät dunkel wurde und das beeindruckende Schauspiel erst viel später begann, entschieden wir uns, ein wenig zu ruhen. Eins, zwei, drei – und schon lagen wir im Schlafsack, bereit für das große Ereignis. Doch was passierte? Die drei Musketiere schnarchten um die Wette, als ob sie einen Wettbewerb veranstalteten! Am Morgen, als die Sonne aufging, war die erste Frage: „Hast du etwas gesehen?“ Wir mussten einfach grinsen und dachten uns: Den Schlaf hatten wir uns redlich verdient! Doch das Schicksal wollte es anders. Wir hatten noch eine zweite Chance, und wie diese Wette ausging, darüber möchte ich lieber den Mantel des Schweigens hüllen. Aber eins ist sicher: Wir machten wieder „Musik“ im Wohnmobil, bis die ersten Strahlen des Morgengrauens den Himmel erhellten! Später setzten wir unsere Reise in ein kleines, abgelegenes Fischerdorf fort. Wie aufregend die Fahrt dorthin war und wie malerisch das Dorf aussieht, erfahrt ihr in einem späteren Teil. Doch zuerst möchte ich euch mit faszinierenden Drohnenaufnahmen der zauberhaften Landschaften auf dem Weg nach Andenes betören. Das Abenteuer setzt sich in der weiten Prärie Norwegens fort Unsere Reise führte uns über Umwege nach Nyksund, einem Fischerdorf mit etwa 20 Einwohnern und bis zu 40 Touristen auf den Vesterålen im Norden Norwegens. Leider zog während der Fahrt eine Schlechtwetterfront auf. Mit knirschenden Zähnen, soweit sie noch Geräusche von sich gaben, fuhr ich konzentriert entlang der Fjorde. Wie immer begegneten uns großartige Landschaften, doch entweder spielte das Wetter nicht mit oder es war unmöglich anzuhalten. Die Fahrt war wirklich spannend, was da alles so auf uns zukam! Gerade wegen des Wetters entschieden wir uns das Fischerdorf als Ziel zu wählen. Für mich war es wichtig, nicht im Regen dort anzukommen. Wir bogen an der Kreuzung ab und zunächst sah alles gut aus. Erleichtert beschleunigte ich, doch dann kam eine Kurve, die mein Herz fast in die Hose rutschen liess. Es begann mit den Schlaglöchern. Das Auto rumpelte und donnerte, und ich musste aufpassen, dass Lisa hinten nicht aus dem Bettchen geworfen wurde. Spass beiseite, ich nutzte die volle Breite der Strasse, um allen Hindernissen auszuweichen. Ja, soweit so gut, und wir hatten alles im Griff... dachte ich. Was war los? Uns kam ein Schild entgegen, das um Spenden für die Strassensanierung bat. Was sollte das denn? Bald wussten wir Bescheid: Es ging etwas bergauf und bergab, und die Strasse wurde immer enger, eher ein Weg. Kein Problem, dachte ich, doch der Teerbelag war weg und tausende Splittersteine flogen unter dem Auto hindurch... Wohin führt uns das? Genau so entstand unser Schaden mit dem PDF damals, siehe Teil 3. Holprig ging es langsam voran, ein Schlagloch nach dem anderen, ein Steinchen nach dem anderen... jetzt bloss keine Schäfchen zählen wollen. Konzentriert fahren, die Augen weit auf, und was sieht man? Autos auf dem Rückweg. Ich kann nicht zurück und was die vorne machen, keine Ahnung. Mutig wie ich bin, fuhr ich weiter, und ja, sie respektierten mein grosses Auto und konnten in einer Bucht ausweichen. Langsam kreuzten wir uns und winkten uns gegenseitig mit einem Lächeln zu. Die Fahrt auf dieser Strasse dauerte etwa 40 Minuten, und sichtlich erleichtert kamen wir am Zielort an. Was für eine Entschädigung dieser Anblick war. Ein kleines, buntes Dorf am Ende der Welt, wo sich nur noch die Fische gute Nacht sagen. Zunächst ein paar Bilder von der Fahrt von Andenes nach Nyksund Bilder vom Dorf folgen später Nyksund – Ein zauberhaftes Dorf Schaut euch die Bilder an! Ist das nicht einfach magisch? Für mich war es das erste Mal, ein Dorf mit solch einem einzigartigen Charakter zu entdecken, geprägt von alten, malerisch schönen Häusern. Die Atmosphäre hier ist unvergleichlich, und das rege Leben, das in diesem kleinen Ort pulsiert, macht es nur noch faszinierender. Ein kulinarisches Erlebnis In diesem 20-Seelen-Dorf findet man zahlreiche gemütliche Cafés und Restaurants, die besonders frischen Fisch anbieten, ein absolutes Muss für jeden Besucher. Kaum zu glauben, dass man auf der schmalen Schotterstrasse entlang des Fjords fährt und plötzlich in diesem kleinen Paradies ankommt. Die Eindrücke, die ich hier gesammelt habe, werden mir für immer in Erinnerung bleiben. Es ist einfach schön zu wissen, dass es Orte wie diesen auf der Erde gibt. Das Abenteuer in der Wetterkrise Das Abenteuer hat sich in eine dramatische Wetterkrise verwandelt. In den vergangenen Tagen mussten wir uns mit dem unaufhörlichen Regen anfreunden. Der Himmel war in ein trübes Grau gehüllt, und die Aussichten im Norden waren alles andere als vielversprechend. Kilometer um Kilometer fuhren wir durch den dichten Nebel und den unbarmherzigen Regen, während die Kälte uns bis auf die Knochen durchdrang. Diese drückende Nässe machte das Unterfangen alles andere als vergnüglich, und selbst Lisa konnte ihre Unzufriedenheit nicht verbergen. Ein Abend im Wohnmobil Als wir schließlich am nächsten Ort eintrafen, schien der Wettergott uns nicht gewogen zu sein. Die Stunden verbrachten wir im Wohnmobil, gefangen in einem Abenteuer, das sich mehr nach einer misslungenen Odyssee im Wohnmobil anfühlte als nach einer Erkundung Norwegens. Am nächsten Morgen, alles um uns herum triefte vor Nässe und Dreckpfützen überall, machten wir uns mit neuer Hoffnung auf den Weg. Wir waren überzeugt, dass es mehr Sinn machte, eine Stadt im Regen zu erkunden, als unsere Zeit an der stürmischen Küste zu vergeuden. Brønnøysund: Sturm und Enttäuschung Doch als wir in Brønnøysund ankamen, wurden wir erneut von einem heftigen Sturm und strömendem Regen empfangen. Unsere Gefühle in diesem Moment möchte ich lieber nicht schildern, abgesehen von der Tatsache, dass der Stellplatz hier durchaus ansprechend war. Ein Ausflug mit dem Hund in die Stadt erschien uns jedoch als sinnlos, sodass wir die Zeit im Auto und in der unmittelbaren Umgebung verbrachten. Ein Entschluss für die Zukunft Beim Frühstück am nächsten Morgen, umgeben von den düsteren Aussichten, reflektierten wir über die Situation und trafen einen folgenschweren Entschluss: Es machte keinen Sinn, bei solchen Wetterprognosen in den kommenden sieben Tagen zu den Lofoten zu fahren. Es wäre zu schade, wenn die atemberaubende Landschaft hinter dichten Wolken und Regen versteckt wäre. Die Vorhersagen für den Süden hingegen waren vielversprechender, und so entschieden wir uns, den Kurs zu ändern und direkt in den südlichen Teil zu fahren. Ein Hoffnungsschimmer Und siehe da, bevor wir uns auf den Weg machten, öffnete sich ein Fenster in den Wolken, und ich konnte endlich ein Bild von der majestätischen Brücke in Brønnøysund festhalten. Die Lofoten werden nun im nächsten Jahr das Ziel unserer zweiten Skandinavienreise sein. Wie es weitergeht, was uns erwartet und wohin die Reise führt, bleibt noch ungewiss und somit eine Überraschung für uns alle. Doch wir lassen uns nicht unterkriegen und setzen unsere Reise voller Entschlossenheit fort. Ein paar Eindrücke ohne Regen Hier ein paar Eindrücke der letzten Fahrt, die glücklicherweise ohne Regen stattfand. Die Reise nahm ihren dramatischen Verlauf, während wir uns durch unbarmherzige Winde, strömenden Regen und strahlenden Sonnenschein kämpften. Wie gewohnt kurvten wir unermüdlich bergauf und bergab. Das Gebirge, das uns umschloss, war majestätisch und facettenreich, mit seinen schroffen, hohen Gipfeln und sanften Hügeln. Soweit das Auge reichte, erstreckten sich dichte Tannenwälder, und bei jeder scharfen Kurve begann das atemberaubende Schauspiel wieder von neuem – eine traumhafte Landschaft, die uns in ihren Bann zog. Die stetig sinkenden Temperaturen verrieten uns, dass wir in schwindelerregende Höhen vordrangen, und wir drehten die Heizung im Auto weiter auf, um den eisigen Luftzügen zu trotzen. Das Staunen wollte kein Ende nehmen; links und rechts von uns stürzten gewaltige Wasserfälle in die Tiefe, deren Grösse selbst die imposantesten Schweizer Wasserfälle in den Schatten stellte. Leider blieb mir nur die Erinnerung, denn die Strassen liessen keine Stopps zu, und der Regen setzte erneut immer wieder ein. Hochkonzentriert ging die Fahrt weiter bergauf, doch die Schlaglöcher verlangsamten unseren Fortschritt zusehends. Müdigkeit überkam mich, und ich war unendlich erleichtert, als wir schließlich auf knapp 630 Metern über dem Meeresspiegel unser Ziel erreichten. Diese Höhe klingt nach wenig für ein Schweizer aber die Landschaft ist hier wie auf 2700 Meter und wir haben aktuell am 4. September 2026 6 Grad am Morgen und in der Nacht 3 Grad. Wir richteten uns ein, und es war wieder einmal an der Zeit für Sigi. Ja, das Wäsche waschen stand an, und der Campingplatz Røros Camping bot hierfür hervorragende Einrichtungen. Dieser Platz, ideal gelegen für einen Besuch der Stadt, hielt alles bereit, was wir benötigten. So endete der Tag für uns alle, und am nächsten Morgen, nach einem weiteren Regenschauer, machten wir uns auf, um endlich die bezaubernde Stadt Røros zu erkunden. Røros ist besonders bekannt für: Charmante und gut erhaltene Holzbauten aus dem 17. und 18. Jahrhundert mit geschwärzten Fachwerkwänden und Grasdächern. Kupferwerk Røros: Das Fundament der Stadt, in Betrieb von 1644 bis 1977. Klima: Der Ort ist bekannt dafür, einer der kältesten in Norwegen zu sein, mit einem Temperaturrekord von −50,4 ℃. Seht selbst ein paar wenige Ausschnitte der Häuser. Das Unbekannte Abenteuer Und das unbekannte Abenteuer setzte sich auf den Strassen von Røros nach Lillehammer fort. Besondere Erlebnisse Ich muss darauf achten, dass der Text nicht mit der Zeit langweilig wird, denn in den Bergen geht es natürlich wie immer auf und ab. Dieses Mal sahen wir viele besondere Häuser, und das Wetter erlaubte uns, einige beeindruckende Motive zu fotografieren. Besonders faszinierend war die Ringebu-Stabkirche in Ringebu. Der älteste Teil der Kirche wurde um das Jahr 1220 in Romanischer Architektur als Stabkirche auf dem Fundament einer älteren Kirche errichtet. Leider sind die Kirchen wie immer nicht zugänglich, und es war niemand vor Ort der uns die Tür öffnen konnte. Einmalige Landschaften Zuerst führte uns der Weg über eine atemberaubende Hochebene. Die bunten Steine und Flechten in der Natur überraschten uns völlig. Fotografisch war es nicht einfach, die ganze Szenerie realistisch festzuhalten. Eine unvergessliche Landschaft erstreckte sich über 100 km pure Natur. Auf der Höhe in der Einsamkeit trafen wir auch ein älteres schwedisches Paar. Sofort bot ich Kaffee und Kuchen an, und wir tauschten zwei Stunden lang lustige Gesprächsthemen aus. Es war wunderschön, und wieder ging ein unvergesslicher Tag zu Ende. Zum Abschluss des Tages bekamen wir noch netten Camping Besuch. Ein Toyota von 1976 und das Paar lebte eisern Camping pur, auch bei Regen. Visuelle Eindrücke Die Bilder der Fahrt nach Lillehammer sind zu sehen. Begeisternde Entdeckungen in Lillehammer Nach unserer Ankunft in Lillehammer und dem Finden eines Parkplatzes bei den Olympischen Hallen wurden wir sofort von der charmanten Topografie der Stadt überrascht. Mit einem Augenzwinkern bemerkte ich zu Sigi, dass jeder Abstieg auch einen Aufstieg nach sich zieht. Ihre Reaktion war eher zurückhaltend, und sie ermunterte mich, meine Worte freundlicher und motivierender zu wählen. Die Stadt Lillehammer Doch meine Erwartungen an diese Stadt waren völlig anders, und ich wurde angenehm überrascht. Das grosse Zentrum strahlt eine dörfliche Atmosphäre aus, geprägt von kleinen, alten Holzhäusern, die in lebhaften Farben erstrahlen. Diese malerischen Gebäude und die zahlreichen kleinen Läden und "Garten-Beizli" weckten Erinnerungen an meine Jugendzeit in Laufenburg. So schlenderten wir durch das "Dorf", während Lisa fröhlich mit anderen Hunden klefte. Ihr freudiges Gebell war manchmal kaum zu überhören, denn sie wollte sich schliesslich Gehör verschaffen. Jeder von uns hatte seinen Spass, und die Einkaufstaschen füllten sich wie gewohnt. Einblicke in das Zentrum von Lillehammer Die abenteuerliche Reise nach Lillehammer und Bergen auf "Teer" und "Schotterpisten". Die Fahrt in Richtung Lillehammer, gefolgt von der Weiterreise nach Bergen, entpuppt sich als ein wahres Abenteuer. Die Landschaft breitet sich majestätisch vor uns aus und begeistert mit ihren beeindruckenden Ausblicken. Manchmal gleiten wir über asphaltierte Strassen, während wir an anderen Stellen über holprige Schotterpisten ruckeln. Die Strassen sind nicht ohne ihre Tücken: Löcher und Risse sind allgegenwärtig, und die unüberhörbaren Schlaglöcher sorgen für ein ständiges Auf und Ab im Auto. Unsere Lisa bleibt gelassen und entspannt, während Sigi immer wieder überrascht aufschreit. Die Erinnerungen an Alta sind noch frisch und lebendig in unseren Köpfen. Doch trotz der Herausforderungen macht es großen Spass, stundenlang durch diese einsame, atemberaubende Landschaft zu fahren. Solch eine Einsamkeit auf vier Rädern ist ein Erlebnis, das man einfach selbst erfahren muss. Über Umwege zum Ziel Weiter geht die Fahrt nach Bergen bevor der grosse Regen kam. Die Fahrt nach Bergen Norwegen Bergen - Ein Abenteuer im UNESCO-Welterbe! Bergen, das pulsierende Herz der norwegischen Fjorde, vereint auf faszinierende Weise atemberaubende Natur, lebendige Kultur und aufregende städtische Erlebnisse. Nach einer spannenden und abenteuerlichen Anreise, die uns an die Grenzen des Möglichen führte, erreichten wir schliesslich die zauberhafte Stadt Bergen. Für unseren Aufenthalt, wie es bei grösseren Orten oft der Fall ist, hatten wir zwei Nächte eingeplant. Der Wetterbericht versprach alles von Sonnenschein bis Regen, was die Vorfreude nur noch steigerte. Vom Campingplatz Bratland aus brachen wir voller Erwartungen auf. Und das Glück war auf unserer Seite: Wir fanden den letzten Parkplatz für unser Wohnmobil! Zu unserem Staunen lag direkt vor uns die majestätische Aida im Hafen, ein gigantisches Schiff, aus dem unzählige Passagiere strömten – ein beeindruckendes Schauspiel! Alles schien perfekt zu laufen. Ich schloss das Auto ab, schnappte mir meine Kamera und wir machten uns auf die Suche nach den bekanntesten Motiven von Bergen. Doch kaum hatte ich die ersten Fotos geschossen, da brach der Himmel über uns auf: es begann zu regnen! Ein weiteres Kapitel in unserem wettergeplagten Abenteuer. Schnell packte ich die Kamera in einen Plastiksack und wir stürzten uns in das nächste Abenteuer: "Auf der Motivjagd bei Regen". Der erste Eindruck der Stadt war einfach bezaubernd. Moderne Architektur und alte Holzhäuser standen harmonisch beieinander, ohne dass etwas störend wirkte. Wir staunten über die Vielzahl der alten Holzhäuser, jedes schöner als das andere, und entdeckten schmale Gassen, die nicht breiter als ein Meter waren. Ein Feuer in diesen engen Strassen wäre wahrlich ein Albtraum! Nun aber ging unser "Albtraum" weiter. Es regnete immer mehr in Strömen und nach einigem hin und her und auf und ab in den Gassen beschlossen wir dieses Vorhaben zu beenden und im kommenden Jahr die Stadt nochmals auf zu suchen. Als wir schliesslich auf dem zu empfehlendem Campingplatz Bratland ankamen, waren wir überrascht: Unser Stellplatz hatte sich in einen kleinen See verwandelt! Über 10 cm Wasser standen dort. Also, Auto geparkt, Schuhe ausgezogen, Hosen hochgekrempelt und mit freiliegenden Waden stürzten wir uns ins Wasser – und ich nutzte die Gelegenheit, um unser Wohnmobil gründlich zu waschen. Was für ein aufregender Tag! Unser Wohnmobil glänzte nun im neuem Weiss. Einfach grossartig! Dramatische Reise von Bergen nach Haugesund Und die Reise geht weiter, mit wachsendem Frust von Bergen nach Haugesund. Leute, ich könnte ein Lied singen: "Räge, Räge Tröpfli", es rägnet ständig uf mis Chöpfli". Wir fliehen von Ost nach West, von Nord nach Süd, wie es der Wetterbericht empfiehlt. Grossartig, am Ziel angekommen, graue Wolken, und es begann zu regnen. Es hörte auf, und der Regen kam noch schneller zurück. Es machte für uns keinen Sinn mehr, sinnlos weitere Kilometer zu fahren, denn inzwischen waren wir bei Kilometer 14.000. Wir genossen die Zeit in der schönen Stadt Haugesund, wo ich mir noch einen neuen Fotorucksack besorgen musste. Bei diesem Wetter war alles gefordert, und irgendwann gibt alles nach. Ein Blick auf die Tage in Haugesund Hier ein paar Bilder, die für mich wettertechnisch von der letzten Fahrt von Bergen nach Haugesund Sinn machten. Die Flucht setzte sich nach Süden fort, natürlich im stärksten Regen. Mit der grossen Fähre ging es dann in einer vierstündigen Fahrt nach Dänemark. Die Hoffnung war gross, im "Süden" besseres Wetter zu finden. Die Spannung stieg, und wunderbarerweise blieb alles unverändert, der Regen verfolgte uns weiter. Es reichte gerade noch für ein Foto in Dänemark, bevor es nass wurde. Damit endet die Reise abrupt, und ich danke euch für die Aufmerksamkeit und die immer wieder tollen Rückmeldungen. Am 14. September sind wir alle Gesund und doch mit grosser Freude zu Hause angekommen und sagten uns, es war auf jedem Fall mega schön und wir waren ein starkes Team bei jeder Situation. Sigi, Lisa und Martin PS. Im nächsten Jahr, wenn es die Gesundheit erlaubt, fahren wir wieder vier Monate hoch und versuchen nachzuholen, was diesmal nicht ging. Anmeldung Blog News mit vermerk: Skandinavien 2027 an martin.schnetzler@gmail.com Tschüss und bleibt gesund Der Skagen-Leuchtturm, im Volksmund „Det Grå Fyr“ (Der graue Leuchtturm) genannt, ist mit 46 Metern Höhe der zweithöchste Leuchtturm Dänemarks Hier geht es zum Teil 1 ; Teil 2 ; Teil 3 der Skandinavien Reise Anmeldung für Newsletter Skandinavien Reise: martin.schnetzler@gmail.com Bitte bei betreffend Skandinavien eintragen. Fotografiert mit Handy, Sony A1 oder DJI Drohne © Martin Schnetzler

  • Vier Monate Skandinavien-Reise mit dem Wohnmobil / Abenteuer von Sigi, Lisa und Martin

    Weiter geht es mit der vier-monatige Skandinavien-Reise mit dem Wohnmobil. Teil 3 durch Norwegen Vier Monate mit dem Wohnmobil durch Skandinavien – das klingt nach Freiheit, Natur und unvergesslichen Momenten und genau das wollen wir erleben. Die Chefin Sigi, unsere Hündin Lisa und ich sind gemeinsam aufgebrochen, um Skandinavien zu entdecken. In diesem Blogpost nehme ich euch mit auf unsere Reise, zeige Highlights, Herausforderungen und praktische Tipps für alle, die selbst eine Skandinavien Reise erleben möchten. Hier geht es zum Teil 1, Teil 2, Teil 4 der Skandinavien Reise Nach dem abenteuerlichen Tag mit Moskitos und all dem anderen Sorgen in Finnland starteten wir am 9. Juli 2026 früh um 6 Uhr. Unser einziges Ziel war zunächst, den Moskito-Biestern zu entkommen. (siehe Teil 2) Unsere Reise führte uns nach nur 10 Minuten Fahrt hinüber nach Norwegen. Schon bald liessen wir das feuchte Gebiet hinter uns, und es gab weniger von den Plagegeistern. Die Route führte uns von Utsjoki nach Vardø, unserem Tagesziel. Zuerst fuhren wir jedoch 140 km nach Bugøyfjord, wo wir gemütlich frühstückten und das "steinerne Kunstwerk, Denkmal" bewunderten. Die gesamte Fahrt war ein grosses Abenteuer in einer beeindruckenden Landschaft. Eigentlich hätte man alle 10 Meter ein neues Foto machen können. Ein Traum, und unsere Lisa dachte bestimmt, die beiden da vorne haben einen grossen Vogel. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es von Bugøyfjord nach Vardø, eine Strecke von 180 km entlang der Küste. Wieder bot sich eine neue atemberaubende Landschaft, doch wegen des Windes waren Drohnenaufnahmen nicht möglich. Die Fahrt ging geradeaus, auf und ab, vorbei an kleinen Dörfern, bis wir erneut tanken mussten. Und siehe da, unser Gasproblem löste sich sofort. Im Norden Norwegens wird nicht nachgefüllt, aber man kann die Flasche ohne Verlust 1:1 eine finnische gegen eine norwegische Flasche austauschen. Ein großartiger Tag voller Freude und Spannung. Zuerst ging es unter dem Meer hindurch in Richtung Insel. Am Zielort Vardø angekommen, bestaunten wir das wunderschöne alte Fischerdorf. Schon am ersten Tag war uns klar, dass ein Tag Aufenthalt hier nicht ausreicht. Ein Dorf mit eigenartigem Charakter, das ein modernes Hallenbad oder Fitnesscenter bietet, hat zugleich viele Häuser, die nicht intakt sind und dem Verfall entgegensehen. Viele Häuser im Dorf sind von den tausenden Möwen in Besitz genommen worden, und man muss damit rechnen, angegriffen zu werden. Auch Sigi durfte das selbst erleben. Der Stellplatz, vom Tourismus organisiert, liegt sehr schön am Ufer im Fischerhafen. Die Plätze sind sehr gross und Strom ist vorhanden. Neu ist, dass man nun mit einem Code 24 Stunden die Toilette etc. benutzen kann. Uns hat es wirklich sehr gut gefallen, und wir konnten viel auf der Insel ansehen. Ein paar Beispiele seht ihr in der Galerie. Am 11. Juli ging es bei starkem Regen und Wind weiter von Vardø nach Mehamm, das etwa 330 Kilometer entfernt liegt. Für diese Strecke benötigt man ungefähr 5 Stunden. Aus der Ebene gelangt man ins Gebirge. Während der Fahrt durch das Gebirge hatten wir das Gefühl, als würden wir über den Albula fahren: beeindruckende Felsen, teilweise Schneefelder und keine Bäume, als wäre man auf 3000 Metern Höhe. Doch tatsächlich befanden wir uns nur 160 Meter über dem Meeresspiegel. Die Hochebenen mit ihren weiten Flächen lassen einen als Schweizer einfach sagen: "Jö, unser Ländchen isch scho chlii." In Mehamm angekommen, richteten wir uns auf dem malerisch gelegenen Campingplatz Nordic Safari Wildlife Adventures AS ein. Da das Wetter gut werden sollte, beschlossen wir, zwei Nächte dort zu bleiben, um ausreichend Zeit für den Leuchtturm zu haben. Zum Glück trafen wir diese Entscheidung, denn die Fahrt dorthin war zauberhaft. In den 30 Minuten erlebten wir eine abwechslungsreiche Landschaft, einfach wunderschön. Der Slettnes fyr (Leuchtturm) und die Fahrt dorthin sind ein absolutes Muss. Ausserdem sahen wir die schönste Rentierherde seit unserer Zeit in Skandinavien. Das Fischerdorf Mehamm in Norwegen Auf dem Weg zum Leuchtturm sind uns einige Rentiere begegnet. Wunderschöne Tiere mit ihren großen Geweihen auf dem Kopf. Die Fahrt zum Leuchtturm Slettnes fyr Ab jetzt verläuft alles anders als geplant, und unsere Nerven wurden auf die Probe gestellt, wie wir als Team auf Reisen sind. Wenn die Elektronik ihre Macken hat, dann zeigt sie das in vollem Umfang. Kurzerhand mussten wir unsere Reise umplanen, da die nächste zertifizierte Fiat-Werkstatt einige hundert Kilometer entfernt ist. Stotternd und mit angespannten Nerven fuhren wir los, und der erste Reisetag verlief mit 13 Stopps relativ gut. Was ist mit unserem Auto? Nun, während der Fahrt verlieren wir an Leistung und haben einfach keine Energie zum Fahren. Mitten auf der Strasse anhalten, den Motor aus- und wieder anschalten, und es ging weiter. Mal besser, mal schlechter, je nachdem, wie die Elektronik Lust hatte, mit uns ein Spiel zu treiben. Wir übernachteten auf einem schönen Campingplatz in Lakselv. Nach einem guten Frühstück ging die Fahrt weiter Richtung Alta. Die ersten hundert Kilometer verliefen eigentlich gut, und die Fehlermeldung erschien nicht mehr. Wir hatten leise Hoffnung, dass sich alles von selbst geregelt hatte. Doch als wir weiterfuhren, kam die Ernüchterung, und plötzlich blieben wir stehen. Diesmal wurde die Lage ernst, und wie es das Schicksal wollte, standen wir weitab von allem am Strassenrand, konnten aber noch in einer Ausweichbucht parken. Damit war der Tag gelaufen, und nach 2,5 Stunden ging die Fahrt eine Etage höher weiter. Ja, Reisen bedeutet Abenteuer pur, und mit guter Laune und Humor haben wir uns nun auf dem Parkplatz der Werkstatt ein Abendessen zubereitet. Morgen, am 14. Juli, hoffen wir, dass uns die Werkstatt möglichst schnell helfen kann. Ps. Nein, es war nicht das AD Blue, das etwa zu wenig war. Wie es weiter geht, demnächst in diesem Kino :) So, das Abenteuer geht weiter. Nach langer Suche und hin und her blieb uns nichts anderes übrig, als das Angebot der örtlichen Garage anzunehmen, dass wir frühestens am 28. Juli einen Termin bekommen. Die Hoffnung ist, dass es dann nicht zwei Wochen dauert, bis der Fehler gefunden wird oder Ersatzteile bestellt werden müssen. Das Gute daran ist, dass es eine zertifizierte Fiat-Garage ist. Soweit, so gut, und es geht weiter, natürlich nicht zu Fuss, denn wir wollen nicht vor Ort untätig herumsitzen. Zwei Stunden später hatten wir ein Mietauto, und dieser BYD ist nun unser neuer Begleiter. Jetzt noch der letzte Schritt: für die kommenden Nächte ein Hotel suchen, Kleidung packen, den Hund nicht vergessen, und los geht's. Zum ersten Mal elektrisch unterwegs, und dann wow, diese weiche Federung und die Ruhe im Auto. Okay, das ist zumindest ein Vorteil gegenüber unserem schönen Wohnmobil. Ein kleiner Trost :) Die Reise beginnt, und unser Ziel war die Stadt Hammerfest. Hammerfest befindet sich an einer beeindruckenden und wenig bewohnten Küste und ist mit mehr als 10.000 Einwohnern die nördlichste Stadt der Welt! Leider hatten wir hier zum ersten Mal wirklich Pech mit dem Wetter, aber wenigstens konnten wir die lebhafte Stadt einen Tag lang erleben. Neben der "Regenbogen " Demonstration war auch sonst viel los, und es hat uns sehr gefallen. Die Wanderlandschaft konnten wir am nächsten Tag nur im Nebel und bei 9 Grad betrachten. Der neblige Eindruck war jedoch faszinierend und ein Ausflug hierher ist bestens zu empfehlen. Im Arctic Sea Hotel waren wir mit dem Zimmer und essen gut aufgehoben. Leider ist es, wie bisher überall, mit Hunden nicht einfach. Morgen, am 18. Juli 2026, setzen wir unsere Reise nach Alta fort, wo wir weitere Tage in der Stadt verbringen werden. Das Nordkap möchten wir erst besuchen, wenn wir wieder unser Wohnmobil haben, da es schliesslich ein Abenteuer mit dem Wohnmobil zum Nordkap sein soll. Die Reise von hammerfest nach Alta In Alta gut angekommen, wurden wir herzlich im Thon Hotel Alta empfangen. Alta ist die grösste Stadt in Finnmark mit 16.200 Einwohnern. Wie wir bald feststellen, sind die umliegenden Städte und Dörfer alle auf den Winter vorbereitet und es gibt hier nicht besonders viel Sehenswertes. Doch, etwas ist ganz besonders: unser Wohnmobil auf dem Parkplatz bei der Garage, das immer noch nicht untersucht wurde. Hier läuft alles nach Schema F, je nach Lust und Laune, und wenn nötig, rauche ich erst mal eine Zigarette. Dies ist nun das zweite Erlebnis dieser Art, und wir stellen uns darauf ein, noch den Juli in dieser Region verbringen zu müssen. Wir sind gespannt, welche Kultur und Schönheit uns die umliegenden kleinen Dörfer noch zeigen werden. An anderen Orten ist es zur Zeit sehr schwer ein bezahlbares Zimmer zu kriegen und mit Hunden wird es ganz schwierig. es fällt hier auf, wie viele Menschen Angst vor den Hunden haben. Das Argument in Hotels und Restaurants ist überall dasselbe, es gäbe Menschen mit Hunde-Allergie :( Hier ein paar Bilder von Alta. Flächenmässig ist es eine sehr grosse Stadt und daher hat es quasi 4 Zentrums, die relativ neu aus dem Boden gestampft wurden. Ich denke, dadurch ist es nicht unbedingt einfach, die Stadt auf Vordermann zu halten. Da die Hotelpreise in Finnmark zu dieser Zeit ständig steigen, entschieden wir uns, die langen Wartezeiten auf unser Wohnmobil in Alta zu verbringen. In unserer Umgebung stehen daher Tagesausflüge auf dem Programm. Zum Beispiel von Alta nach Kautokeino, dem Land der Samen. Eine sehr vielseitige Strecke, die zunächst bergauf durch ein felsiges Tal führte. Auf der Hochebene zeigte sich das "kleine" Bächlein bald als grosser Fluss und teilweise als See. Wir fuhren durch Wälder mit niedrig wachsenden Bäumen und immer wieder durch weite Flächen, die einen wunderschönen Ausblick boten. Unterwegs ahnten wir schon, was die vielen Gewässer bedeuteten, und am Zielort angekommen merkten wir schnell, dass der Moskito-Spray im Hotel geblieben war. Wir besichtigten zuerst die Kirche und dann die alte Sprungschanze, doch mussten wir schliesslich aufgeben. Wir waren den "Biester" ausgeliefert und mussten daher unsere Erkundung im Samendorf abbrechen. Trotzdem wird uns die Fahrt unvergesslich bleiben. Der nächste Ausflug bei stürmischem Wetter führt von Alta nach Storekorsnes. Dieses malerische Dorf am Altafjord ist bekannt für seine vielfältigen Erlebnisse. Bei der Fahrt hatte ich oft das Gefühl in der Schweiz zu sein. Die Strasse am Meer entlang und auf der anderen Seite die steilen Felswände und die verschiedenen Landansichten um die Fjorde. Autos sind uns nur selten entgegen gekommen und wir konnten somit in Ruhe alles geniessen. Hinzu kommt, dass Storekorsnes im Zweiten Weltkrieg ein strategisch wichtiger Verteidigungspunkt war. Ab 1941 errichtete die deutsche Wehrmacht schwere Küstenbatterien, um die dort stationierten deutschen Kriegsschiffe, wie die "Tirpitz", vor alliierten Luftangriffen zu schützen und amerikanische Konvois abzufangen. Leider steht unser Wohnmobil immer noch ungenutzt auf dem Werkstattgelände. Deshalb bleibt mir nichts anderes übrig, als euch keine neuen Bilder oder nur solche aus der nahen Umgebung zu präsentieren. Für diejenigen, die interessiert sind, hier ein Ausflug von Alta nach Isnestoften. Ein weiterer Ausflug führte uns von Alta nach Øksfjord. Bevor wir jedoch unser Ziel erreichten, erlebten wir eine grosse Überraschung. Plötzlich standen wir vor einem schmalen Tunnel, der 4,2 km lang und nur einspurig ist. Der Øksfjord-Tunnel wurde 1988 eröffnet. Im Øksfjord-Tunnel kam es zu Felsstürzen, und aus verschiedenen Gründen galt er als einer der gefährlichsten Tunnel Norwegens. Øksfjord ist ein Anlaufhafen der Hurtigruten und ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt für die lokalen Schifffahrtsrouten. Hallo zusammen, der 28. Juli ist nun vorbei, und die Werkstatt hat den Fiat für die Diagnose an den Laptop für die Diagnose angeschlossen. Super, Freude herrscht, und nach zwei Wochen Wartezeit für diese 15 Minuten kam Folgendes heraus... eine Katastrophe!!!!! Der Partikelfilter ist defekt und muss ausgetauscht werden, und es kommt noch besser: Wir müssen weitere zwei Wochen warten, da er in Italien bestellt werden muss. Wow, unsere Freude ist riesig, jetzt wissen wir nach 14 Tagen, was los ist, und nun wissen wir, dass wir wegen mangelndem Interesse an uns nochmals so lange warten müssen. An die Folgekosten ist gar nicht zu denken, und vor allem, es verdirbt uns an diesem Punkt die ganze Tour. Wir wollen mit uns selbst hart bleiben und unser Ziel erreichen mit dem Spruch: Wir wollen mit dem Wohnmobil zum Nordkap. Nochmals 2 Wochen mit PKW und Hotel planen steht an. Erst einmal holten wir uns frische Meeresluft und unternahmen einen Ausflug zum Neverfjord. Wir haben uns entschieden, an unserem Slogan festzuhalten, und daher fahren wir jetzt mit dem BYD nach Tromsø. Die Fahrt entlang der Berge war wunderschön, und wir sahen viele schwindende Gletscher, freilaufende Schafe auf den Strassen und natürlich die Rentiere. Man bemerkt jedoch deutlich, je weiter man nach Süden in Norwegen fährt, dass es weniger Rentiere gibt, da vieles dicht bebaut ist. Um nicht mit dem Wohnmobil denselben Weg zurückfahren zu müssen, wählten wir eine Route, die auch zwei Fährüberfahrten beinhaltete. In Tromsø gut angekommen, ging es dann weiter mit dem Zimmerbezug. Zu Fuss vom Hotel zur Eismeerkathedrale Nach dem Frühstück machten wir uns bald auf den Weg und schlenderten gemütlich durch den Hafen von Tromsø. Das Wetter war wie immer unbeständig und konnte sich innerhalb von Minuten schnell ändern. Im Hafen sieht man interessante alte Holzschiffe, die zum Fischen oder für längere Ausflüge genutzt werden. Der Weg führte uns an einem alten Dock vorbei, das heute als Ausstellung dient. Ja, früher waren das harte Kerle, die unter diesen Bedingungen im Freien Schiffe bauten. Weiter ging es dann zur bekannten Tromsøbrua-Brücke, die derzeit für den Verkehr gesperrt ist. Da Tromsø auf einer Insel erbaut wurde, gibt es diese Betonbrücke in zweifacher Ausführung. Von der Brücke, die 1960 eröffnet wurde, kann man aus 38 Metern Höhe eine tolle Aussicht geniessen. Nach der Hälfte, um die 500 Meter erkennt man schon von weitem die berühmte Eismeerkathedrale. Mit grossen Erwartungen ging ich nach bezahlen von einem Tickt in die Kirche hinein gegangen. Mich fasziniert immer wieder die Kirchen Architektur. Der Ausflug zum Skulsfjord Viewpoint verlief anders als erwartet. Ursprünglich wollten wir den Gipfel erklimmen. Der steinige Pfad führte auf eine Höhe von 285 Metern. Für Schweizer Verhältnisse klingt das nicht besonders hoch, aber es fühlt sich an, als wäre man fast auf 2800 Metern. Der Wetterbericht war nicht sehr vielversprechend, doch der Blick auf das offene Meer war beeindruckend. Begegnungen auf dem Weg Unterwegs begegneten wir immer wieder kräftig aussehenden Rentieren. Lisa nahm diese Tiere ganz gelassen wahr und zeigte keinerlei Reaktion. Doch es kam, wie ich es vermutet hatte, und das Wetter wurde plötzlich sehr bedrohlich. Von hinten war eine schwarze, nasse Wetterfront zu erkennen. Die Entscheidung umzukehren Da wir alle drei nicht mehr zwanzig sind, die Wetterbedingungen hier nicht kennen und kein Risiko eingehen wollten, beschlossen wir kurzerhand, umzukehren. Am Ende des Tages ist man immer klüger, und wir erkannten, dass das Unwetter durch die vielen wechselnden Winde vorbeigezogen war. Nun, es ist, wie es ist, und es war trotzdem schön und ein positives Erlebnis. Entdeckungsreise durch Tromsø Tromsø, eine faszinierende Stadt, vereint auf wunderbare Weise alte und moderne Architektur, die eng beieinander steht und ein malerisches Stadtbild schafft. Man kann sich lebhaft vorstellen, wie idyllisch dieses einst beschauliche Städtchen gewesen sein muss. Heute zählt Tromsø, ohne die eingemeindeten Orte, rund 40.000 Einwohner. Mit den angrenzenden Gebieten steigt die Zahl auf beeindruckende 80.000. Doch beim Bummeln durch die Strassen der Stadt spürt man kaum die Hektik einer Grossstadt; alles wirkt ruhig, geordnet und stressfrei. Ein Ort der Sauberkeit und Gemütlichkeit Besonders hervorzuheben ist die bemerkenswerte Sauberkeit der Stadt, auch wenn die nächtlichen Möwen gelegentlich die Mülleimer auf ihre eigene Art und Weise entleeren. Tromsø pulsiert vor Leben, nicht zuletzt dank der Vielzahl an Restaurants und Hotels, die jeden Abend gut besucht sind. Ein Muss für jeden Reisenden Diese Stadt ist ein wahres Juwel des Nordens und ein Ort, den man unbedingt gesehen haben muss. Tromsø bietet eine einzigartige Mischung aus Natur, Kultur und Geselligkeit, die jeden Besucher in ihren Bann zieht. Die Reise von Tromsø nach Samuelsberg Am 6. August ging es fröhlich weiter von Tromsø nach Samuelsberg. Dort hatten wir einen dreitägigen Zwischenstopp eingeplant, während unser Wohnmobil immer noch in der Werkstatt verweilte. Statt der momentan gewohnten Hotelromantik entschieden wir uns, ein norwegisches Holzhäuschen zu mieten, und das am Meer! Wer kann da schon widerstehen? Ein Tag ohne Regen - Ein Wunder! Nach einer gefühlten Ewigkeit ohne Sonne erlebten wir endlich einen regenfreien Tag! Die zauberhafte Landschaft war wie ein riesiges Postkartenmotiv, das nur darauf wartete, bewundert zu werden. Wir verliessen bald die E6 und "cruisten" über charmante Nebenstrassen. Es war so friedlich, bis plötzlich ein Bauer mit seinem Traktor auf mich zukam. Er hatte etwas gegen Drohnen über seinem Grundstück – verständlich, schliesslich will man ja nicht, dass die Nachbarn beim Gemüseanbau gestört werden! Natürlich respektierte ich seine Wünsche und entschuldigte mich höflich. So kamen wir ins Plaudern, mit Händen und Füssen – und dank Sigis ausgezeichnetem Englisch! Es war wie ein internationales Gesten- und Mimikfestival. Fjord-Fahrt und Bergblick Insgesamt war es eine traumhafte Fahrt entlang der Fjorde, begleitet von der beeindruckenden Berglandschaft, die uns immer wieder den Atem raubte – aber nicht so sehr, dass wir nicht weiterfahren konnten! Und jetzt, ohne weitere Umschweife, hier sind ein paar ausgewählte Bilder von unserer Fahrt und natürlich unser schnuckeliges Häuschen mit Blick auf das glitzernde Meer. Viel Spass beim Anschauen! Ein herzliches Dankeschön an den Chef von Manndalen Sjøbuer, der uns mit hervorragender Küche und Gastfreundschaft verwöhnt hat. Ein unvergesslicher Tag im Seitental von Samuelsberg zum Galggojohka-Wasserfall Am nächsten Tag erkundeten wir voller Vorfreude ein Seitental. Die frische Luft war durchzogen von einer gewissen Aufregung, auch wenn das Wetter uns nicht gerade hold war. Es war sehr windig, und der Regen kam in unregelmässigen Schüben, aber das konnte unsere Begeisterung nicht trüben. Die beeindruckende Landschaft Links und rechts stiegen die Hänge manchmal steil an, und dann kam eine Kurve, die uns plötzlich in eine weite Ebene führte. Hier breiteten sich glitzernde Seen und zahlreiche Bäche aus, die das Landschaftsbild mit ihrem sanften Plätschern lebendig machten. Man muss es selbst erlebt haben, denn diese Ausblicke sind unbeschreiblich – die Weite, die Grössen und das Einzigartige. Die Stille der Natur Die Krönung dieses Abenteuers war die Stille, die uns umhüllte. Einfach fantastisch! Inmitten dieser Ruhe hörten wir plötzlich das Rauschen von Wasser, und unser Fussmarsch führte uns zu mehreren Wasserfällen. Wunderschöne Wildbäche flossen durch das farbenfrohe Gestein und schufen eine Kulisse, die zum Staunen einlud. Familie über Technik Beim Fotografieren wurde mir bewusst, dass ich keine Filter und kein Stativ mit mir herumtrage. Doch für mich ist die Familie bei diesem Abenteuer wichtiger. Die gemeinsamen Erlebnisse, das Lachen und die Freude, diese atemberaubende Natur zusammen zu entdecken, sind die wahren Erinnerungen, die bleiben. Ein Ausflug nach Kongsvoldtunet Bevor wir nach Alta zurückkehrten, unternahmen wir am Tag zuvor einen Ausflug nach Kongsvoldtunet. Es war erneut eine beeindruckende Fahrt durch verschiedene Ebenen und Täler. Immer wieder begegneten uns freilaufende Schafe oder Kühe, was in der Schweiz kaum vorstellbar wäre, da es dort großes Aufsehen erregen würde. Jedes Mal ist es eine wundervolle Begegnung mit den Tieren auf der Strasse, die genau wissen, wie sie sich verhalten müssen, wenn ein Auto naht. Daher verringert kaum jemand merklich die Geschwindigkeit. Zusätzlich sorgten die vielen Schlaglöcher auf der Strasse für Abwechslung. Mit dem Wohnmobil wäre dies in der Zeit nicht möglich gewesen. Begegnung mit Einheimischen Unterwegs, als ich einmal die Drohne starten konnte, kam bald ein Bauernsohn und fragte, was ich fotografiere. Der etwa 12-jährige Junge war völlig begeistert von der Drohne und meinen Aufnahmen. Freudig erzählte er mir, dass er schon von der Schweiz gehört habe, sich aber nicht mehr genau erinnere was es gewesen ist. Kurz darauf kam sein Opa hinzu und berichtete uns von seiner grossen Familie, bei der jeder in der Umgebung sein Haus hat. So könne man sich gegenseitig unterstützen. Bald waren wir seine Gäste und die Erzählungen gingen weiter. Zb. es leben hier etwa hundert Rentiere in den Bergen, die dann vor dem Winter getackert werden und nach Schweden gebracht werden. Hier sind im Sommer vorwiegend Rentiere aus Schweden ansässig. Kongsvoldtunet: Ein Ort der Gemeinschaft Nach einer Weile setzten wir unsere Reise zum Zielort Kongsvoldtunet fort. Es ist eine wunderschöne Häuseranlage, ähnlich dem Stil auf dem Beatenberg. Allerdings wird alles privat finanziert und man arbeitet Hand in Hand zusammen. Fenster reparieren, Dächer mähen, Waffeln im Ofen für Gäste backen usw. Man hilft sich und hat Freude miteinander. Bald waren wir Teil der Tischgesellschaft und verbrachten zwei wunderbare, interessante Stunden. Herzlichen Dank für eure Gastfreundschaft und den guten Kaffee mit hausgemachten Waffeln. Leute, das müsst ihr unbedingt besuchen, man muss es gesehen haben. In den Häuschen war das Fotografieren natürlich nicht erlaubt, aber wow, was für eine alte Geschichte Norwegens dort zu sehen ist. Toll!!!!!! Fortsetzung folgt ... der Alptraum geht weiter! Wieder einmal zeigt sich: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Wie gedacht, so auch geschehen, und bald brauchte ich harte Drogen. Ja mai, wir kommen in die Werkstatt und das Auto wurde noch immer nicht bewegt. Ich fragte, was los sei, und ob es bis morgen mit der Vereinbarung alles reicht. Der erste Arbeiter hatte keine Ahnung und schaute nach. Er kam zurück und berichtete, dass noch nicht alle Teile angeliefert wurden. Die Suche nach Antworten Ich fragte, wo der Rest sei und wann das Zeug kommt. Er hatte keine Ahnung und rief den Werkstattleiter. Nach über einer Stunde kam er und schaute, was mit dem Teil los ist. Nach sage und schreibe 6 Stunden Herumsitzen kam er wieder und sagte, Fiat könne frühestens Mitte September liefern. Wow, und das erfährt man jetzt nach 4 Wochen. Wir sind begeistert und hier in Norwegen wundert uns gar nichts mehr. Ich hätte nie gedacht, dass Norwegen so arbeitet und sich organisiert. Um 4 Uhr hatten sie dann Feierabend und sagten, wir reden dann morgen weiter, wie es weitergehen könne. Ein Hoffnungsschimmer? Inzwischen hat der Garagist ein ähnliches Teil in Norwegen suchen lassen, und ich habe mich in der Schweiz erkundigt. Auch diese melden sich dann am Dienstag, 11.08.2026 ob eine Lieferung hierher möglich ist, falls der Partikelfilter auf Lager ist. Erfreuliche Nachrichten am Dienstag, dem 11. August Früh um 8 Uhr kam die erfreuliche Nachricht: Ein Filter aus der Schweiz ist sofort lieferbar. Das Frühstück ist somit gerettet, und es kann hoffnungsvoll weitergehen. Mit angespannten Nerven ging es später zur Werkstatt. Siehe da, heute ist alles anders als in den vergangenen Wochen. Mit großem Einsatz arbeiten sie an unserem Auto, und siehe da, nach drei Stunden die gute Nachricht: Es kann weitergehen. Ein lautes "Ja!" und mit großer Freude nahmen wir diese Nachricht entgegen. Änderung des Fahrstils Uns wurde dann auch erklärt, dass ich meinen Fahrstil ändern muss. Ich fuhr gemütlich auf den langen Strassen in Schweden und Finnland durch die Landschaft. Der Motor brauchte kaum Leistung und war, da es ein Automatikgetriebe ist, immer im niedrigen Drehzahlbereich. Das ist natürlich das Schlechteste für einen Diesel. Deshalb nun alle 200 Kilometer eine halbe Stunde im manuellen Modus mit hohen Drehzahlen fahren, damit sich der Filter wieder reinigt. Vorbereitungen für die Weiterreise ohne Elektro BYD Jetzt alles wieder einrichten, Einkäufe erledigen und das Gas kontrollieren, und dann geht es morgen, am 12. August, endlich nach unserem Motto zum Nordkap mit dem Wohnmobil. Fortsetzung folgt...In der sechsten Woche in der Stadt Alta https://www.martin-schnetzler.com/post/skandinavien-reise-teil4 Unser Alptraum geht nun in die sechste Woche. Seht mehr im vierten Teil Hier geht es zum Teil 1, Teil 2, Teil 4 Anmeldung für Newsletter Skandinavien Reise: martin.schnetzler@gmail.com Bitte bei betreffend Skandinavien eintragen. Fotografiert mit Handy, Sony A1 oder DJI Drohne © Martin Schnetzler

  • Vier Monate Skandinavien-Reise mit dem Wohnmobil / Abenteuer von Sigi, Lisa und Martin

    Teil 1 Deutschland-Dänemark-Schweden Vier Monate mit dem Wohnmobil durch Skandinavien – das klingt nach Freiheit, Natur und unvergesslichen Momenten und genau das wollen wir erleben. Die Chefin Sigi, unsere Hündin Lisa und ich sind gemeinsam aufgebrochen, um Skandinavien zu entdecken. In diesem Blogpost nehme ich euch mit auf unsere Reise, zeige Highlights, Herausforderungen und praktische Tipps für alle, die selbst eine Skandinavien Reise erleben möchten. Hier geht es zum Teil 2 ; Teil 3 ; Teil 4 Die Vorbereitung auf die vier-monatige Skandinavien-Reise mit dem Wohnmobil. Eine Reise von vier Monaten durch Skandinavien will gut geplant sein. Wir haben uns intensiv mit der Route, der Ausrüstung und den Besonderheiten der Länder beschäftigt. Skandinavien umfasst Norwegen, Schweden, Finnland und für uns auch Dänemark – jedes Land hat seine eigenen Regeln für Camper und Hunde. Unser Wohnmobil mit 6.99 Meter Länge; 2,32 Meter Breite und Max. 3,5T Fiat Carado Wichtig ist für das Trio: Routenplanung mit Flexibilität: Statt jeden Tag genau zu planen, lassen wir Raum für spontane Stopps. Ausrüstung: Ein gut ausgestattetes Wohnmobil mit Heizung, Solarpanelen und genügend Stauraum für Kleidung, Lebensmittel und Campingzubehör. Campingplätze und Wildcampen: In Skandinavien ist Wildcampen oft erlaubt, aber mit Respekt vor der Natur und den Regeln der jeweiligen Region. Wetterfeste Kleidung: Auch im Sommer kann es kühl und regnerisch werden. Deutschland Montag der 1.Juni 2026 Wir starten in Laufenburg (CH) morgens um 06:00 Uhr und es geht Richtung Leipzig. Da wir unsere Lisa nie strapazieren wollen, werden wir für den Auslauf mit der Lisa dort übernachten. Die Fahrt dauerte 7,5 Std bei 650km. Die Anreise bis zum Campingplatz Kleinliebenau bei Schkeuditz war sehr gut und wir hatten keinen Stau. Wir wurden herzlich empfangen und verbrachten wunderschöne Stunden an dem See. Wir sind etwa 30 km von Leibzig entfern. Der Platz ist sehr günstig und wir hatten alles bekommen, was wir brauchten. Danke für die grossartige Gastfreundschaft und für die extra für uns gemachten Brötchen. Das vergessen wir nie im Leben. LG an euch Im Clip zu sehen die Fahrt von Schkeuditz nach Altefähr. Die Strecke mit 460 km und 5 Std Fahrzeit. Am nächsten Morgen setzten wir unsere Reise fort und besuchten in Altefähr einen guten Freund, den wir im letzten Jahr kennen gelernt haben. Wir nutzten diesen Campingplatz gegenüber von Stralsund, um uns nach den beiden langen Fahrten quer durch Deutschland auf der Autobahn zu erholen. Stralsund ist eine schöne Stadt, die man unbedingt gesehen haben muss. Die idylische Altstadt und der beeindruckende Hafen zum Verweilen ein. Mehr Bilder von Stralsund und dem Campingplatz in meinem Bog unter: https://www.martin-schnetzler.com/post/deutschlandreiseteil1 Dänemark Kragenæs Auf der dänischen Insel Lolland verbrachten wir eine schöne Zeit auf dem Campingplatz Kragenæs Marina Lystcamp. Dieser traumhafte Platz liegt direkt am Meer und in der Nähe des Hafens. Der Campingplatz ist absolut empfehlenswert, besonders für Hundebesitzer, da Hunde hier herzlich willkommen sind. Einer Ort, um die Natur zu genießen und entspannte Tage am Wasser zu verbringen. Der Dodekalit, was auf Griechisch „Zwölf Steine“ bedeutet, besteht aus zwölf beeindruckenden Steinstützen, die jeweils zwischen 7 und 9 Metern hoch sind und ein Gewicht von 25 bis 45 Tonnen. Die oberen zwei Meter sind kunstvoll zu Köpfen ausgearbeitet und stehen in einem Kreis mit einem Durchmesser von 40 Metern, wobei sie alle zur Mitte zeigen Unter einem Kreis aus Sitzsteinen ist ein 12-Kanal-Soundsystem integriert, das es ermöglicht, dass räumliche elektroakustische Musik das ganze Jahr über täglich während der hellen Stunden erkling. Dieses einzigartige Erlebnis verbindet Kunst und Klang auf besondere Weise. Ton an! Helsingør Der Campingplatz Helsingør ist in der Nähe der malerischen Alt-Stadt Helsingør gelegen! Die Standplätze sind teilweise sandig, was für Hundebesitzer weniger ideal ist. Es empfiehlt sich, einen Rasenplatz im Vorfeld zu reservieren. Die gesamte Anlagen, einschliesslich der sanitarischen Einrichtungen, sind sauber, könnte jedoch in puncto Hygiene verbessert werden. Stromanschlüsse sind kostenpflichtig und die Preise für die Plätze und Strom sind recht hoch. Dennoch entschädigt die Lage des Campingplatzes für einen Kurzaufenthalt. Die Hunde sind herzlich willkommen und in der Umgebung gibt es viele Möglichkeiten für Aktivitäten mit dem Liebsten. Auch das Baden ist problemlos möglich, beachte aber, dass am Strand in bestimmten Monaten Leinenpflicht besteht. Aktuell, im Juni, ist es am Strand angenehm ruhig und die Hunde haben trotz Leinenpflicht viele Freiheiten. Was zu empfehlen ist, gleich 10 Minuten zu Fuss Richtung Hafen befindet sich eine Bäckerei. Diese zu besuchen ist ein muss, denn die Gipfeli und die Brötli sind der absolute Hammer. die Stadt Helsingør hat sich seit der Einführung des Öresund-Zolls durch König Erik von Pommern im Jahr 1427 rasant entwickelt. Vom kleinen Fischerdorf verwandelte sich die Stadt in eine blühende Marktstadt mit beeindruckenden Vollziegelhäusern und einem prächtigen Schloss. Über mehr als 400 Jahre hinweg war Helsingør ein internationaler Knotenpunkt – sogar Shakespeare kannte den Ort! Heute begeistert Helsingør mit einem der am erhaltenen historischen Stadtkerne Europas, in dem Besucher eine Vielzahl von liebevoll restaurierten Häuser aus verschiedenen architektonischen Epochen, vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart, bewundern können. Bilder vom Schloss Kronborg Bilder von der Stadt Fazit erster Teil Dänemark: Hinfahrt Richtung Schweden: Die Dänen können zwar als etwas zurückhaltend wahrgenommen werden, jedoch ist die hohe Sauberkeit und die malerische Landschaft äusserst beeindruckend. Obwohl der Fleischkonsum für das Grillieren eine Herausforderung darstellte, bieten die köstlichen Gebäcke und die erstklassige Schokolade willkommene Abwechslung. Schweden Am 11. Juni verlassen wir für das erste Dänemark und gehen nach Schweden hinüber. Unser Ziel das Schloss Läckö am Vänernsee Nach einer Fahrt von 380 km, langweilige Autobahn und gutem Wetter sind wir gutgelaunt beim Campingplatz angekommen. Campingplatz Schloss Läckö der Campingplatz ist wunderschön im wald eingebettet und bietet fantastische Stellplätze mit Strom und Wasser in der Nähe. Zur Toilette etc. sollte man sich genug Zeit nehmen, der weg durch die Natur ist zu Fuss etwas länger. Alle sanitarischen- wie entsorgungs-Anlagen sind vorhanden und gepflegt. Mit Hunden hat man hier keine Probleme. Am Abend ist es sehr ruhig auf dem Platz und wir hatten keine Besuche von Elchen oder Bären, dafür Moskitos!!!! Rekonstruktion des Wikingerschiffs Sigrid Storrada im Vänernsee in Schweden Gebaut in Lidköping in Schweden, ist die Sigrid Storrada ein exakter Nachbau der Gokstad, ein echtes Wikingerschiff aus dem 11.Jahrhundert. Die Sigrid Storrada ist 26m lang, 5,3 m breit und wiegt 17 Tonnen. Es ist aus Eiche mit Eisenbeschlägen gebaut. Es ist mit 16 Rudern aus Kiefer ausgestattet. 25 Personen können auf dem Schiff mitsegeln. Schloss Läckö Schloss Läckö thront majestätisch auf einem Felsen am Ufer des Vänernsees und verzaubert mit seiner barocken Pracht. Leider hatten wir auch beim zweiten Schloss das Pech wegen Bauarbeiten und konnten auch die Innen-Räume nicht ansehen. Nächstes Ziel in Arvika mit Zwischen-Stopps Quer durch Schweden ging es zum nächsten Ziel. Wir besuchten die Stadt Arvica, die bekannt durch ihre Lebensfreude mit Autos und Musik ist. Wir hatten das Glück und durften es hautnah erleben. Es ist etwas grossartiges und bei uns unvorstellbar was hier auf den Strassen abgeht. Schaut die Autos genau an, denn teilweise davon haben mehr Rost als etwas anderes. Die Menschen jung und alt in den Autos machen den ganzen Tag nichts anderes, als mit den Oldtimern eine Runde nach dem anderen zu drehen und jeder lässt seine Musik für das ganze Umfeld ertönen. Lauter Sound, schwarzer Rauch und je nach dem darf es bei einem Boxenstopp auch einen Joint sein. Eigentlich hat Schweden null Toleranz, aber wir sind mitten drin im Geschehen wie auch auf unserem Stellplatz am Hafen. Die Stimmung ist überall fröhlich und absolut tolerant miteinander. Auch letzte Nacht, trotz dem vielen Geschehen, es war so friedlich. Einfach Klasse! Schweden ganz anders kennen gelernt. Bilder der Reise nach Arvica "gecruised" und Ton an! Als Samstag Highlight kamen von allen Seiten alte Chevrolet Impala, Trans Am und weitere Oldtimer und sind in den Strassen und Kreiseln herum "gecruised"! Bilder und Beurteilung vom Stellplatz in Arvica und seine Umgebung. Die Stadt ist mit grossflächigem Grün umgeben und die vielen Parks sind wundervoll gepflegt. Der Stellplatz ist sehr gut angelegt am See. Jeder Platz verfügt über einen Holzboden mit Tisch und Bank.(Siehe Bilder) Strom und Wasser ist gleich in der Nähe. Die Sanitarischen Anlagen sin ein bisschen weit weg aber alles ist vorhanden. Für den preis wird viel geboten und sogar das Waschen der Wäsche ist inbegriffen. Es war sehr angenehm auf dem Platz und die feste um uns herum haben nicht gestört. Danke und gerne wieder, alles Top Danach ging es von Arvica nach Mora weiter. Die 240km mussten wir leider wie oft mit einer Regenfahrt bei 11 grad geniessen. Trotz allem, war es genial mit den Holzhäusern und den vielen Seen und Flüssen. Wir fuhren auf breiten Strassen oft lange Zeit alleine und die Strasse ging Kilometerweit gerade aus mit Wellen auf und ab. Das Ganze ist sehr beeindruckend und man erkennt darin, wie klein unsere Schweiz ist. Mora ist auch Zielort des jährlich stattfindenden Wasalaufes, eines 90 Kilometer langen Skilanglaufwettbewerbs. Man erkennt schon bald, dass es hier eine grosse Sportstätte ist. Der Besuch durch die Strassen war es absolut wert und wir genossen dort den wunderschönen Tag. In Mora waren wir im sehr grossen Campingplatz First Camp Moraparken untergebracht. Er ist sehr weitläufig und man findet alles vor, was man braucht. Es ist eher schon ein Luxuplatz betreffend der Einrichtung, Angebot bei Sport, Spiel und Spass und die einzigartige Lage. Die mehreren sanitarischen Anlagen findet man stets sauber vor. Inzwischen haben wir schon 2500km hinter uns und jeder Meter wir spannend für sich. Alles ist extrem vielseitig mit den Nischen, wo sich die roten, weissen oder blauen Holzhäuser erbaut wurden. Beim Fahren kommen wir zwei nicht aus dem Jööö heraus und sind so etwas von begeistert. Ich hatte es schon versucht mit Fotografieren, aber bei Regen etc. man muss es einfach selbst gesehen haben. Nun geht es weiter in die Stadt Söderhamn und machen zum ersten Mal City Camping. Söderhamn Die Ansiedlung begann als Fischerhafen an der Mündung des Flusses Söderhamnsån und entwickelte sich nach der Errichtung einer Waffenschmiede sowie mehrerer Sägewerke weiter. Im Jahr 1620 erhielt der Ort die Stadtrechte. Nach einigen verheerenden Stadtbränden wurde der Ort mit parallelen Straßen wieder aufgebaut. Der Söderhamn Citycamping Stellplatz ist ein gut angelegter Stellplatz nahe im Centrum. Wir erlebten auf dem Platz sehr ruhige Nächte und die sanitarischen Anlagen waren täglich zu jeder Zeit sauber. Für den Preis absolut zu empfehlen und danke für die Gastfreundschaft. Es war schön bei euch. Ach ja, auf der anderen Uferseite konnten wir etwas sehr feines auf dem Hausboot essen. das Restaurant ist absolut empfehlenswert und Hunde sind dort absolut willkommen was ansonsten nicht so der Fall ist in den Lokalen. Die Strecke von Söderhamm nach Hedeviken umfasst 270 km und bietet sowohl bei Regen als auch bei Sonnenschein einige kleine Eindrücke. Man kann oft gut beobachten, dass das Wasser nirgendwo "Blau" wirkt. Aufgrund des Bodens ist das Wasser überall ziemlich braun, was für uns etwas gewöhnungsbedürftig ist. Die Reise-Temperatur heute am 18.6.2026 waren während der Fahrt wechselhaft zwischen 14 und 19 Grad. Hedeviken befindet sich zwischen Hede und Vemdalen an der Riksväg 84. Umgeben von Seen und Wäldern, ist die gegend bekannt für Outdoor-Aktivitäten wie Angeln, Wandern und Golf. Der beeindruckende Sonfjället-Nationalpark ist etwa 17 km entfernt. Besonders beliebt ist der Campingplatz Sonfjällscampen Hedeviken, Es war einfach wunderschön auf diesem Campingplatz. Für "Hündeler" ein absolutes muss. Man kann eine absolute Ruhe an dem Ort finden und die Möglichkeiten zum laufen etc. sind enorm gross. Die Besitzer Familie führt diesen Camping als sei das Ganze eine Familie. Wunderschön war es und lieben Dank für alles. Einen total super Platz und man kriegt alles, was man zum Camping braucht. Die sanitarischen Anlagen sind im guten Zustand und stets sauber. Am 20. Juni setzen wir unsere Reise 160 km ins Landesinnere nach Gällö fort. Lassen wir uns überraschen, was uns unterwegs und am Ziel erwartet. Zum ersten Mal fuhren wir durch das Skigebiet Vemdalen in die Berge. Vemdalsskalet erstreckt sich in Höhenlagen zwischen 586 m und 946 m. Danach ging es wieder hinunter in die große Ebene Schwedens, und wir erreichten Kilometer 3000 auf dem Tacho unserer Reise. Hier sind einige Eindrücke von Hedeviken nach Gällö. Momentan ist ist Ärger angesagt, denn wir erlebten Hochwasser und zwei grosse Stürme. Unser Wohnmobil braucht jetzt erst einmal einen Doktor, denn die Markise hate einen zu grossen Windschlag bekommen. Die Böe kam aus dem Nichts und dann ging alles schnell. Alle wurden überrascht und hatten alle Hände voll zu tun um ihre Sachen zu retten. Weiter geht es dann mit.....muss ich erst noch überschlafen.... Natürlich aber, deswegen geht das Abenteuer trotzdem weiter nur nun mit Umwegen.. Inzwischen, nach heutigen weiteren Stürmen haben wir uns entschlossen, die Markise nicht zu reparieren und fahren ohne diese weiter. Nicht nur bei den Orten und alles sind grosse Distanzen dazwischen, nein auch wenn du Hilfe brauchst, das ist nicht wie in der Schweiz wo du kurz um die ecke fahren kannst. Wir werden es überleben und wir haben ja nicht die Temperaturen wie ihr in der Schweiz oder Deutschland etc. ein paar wenige Eindrücke von der Region Gällö vom Campingplatz gesehen und dem Campingplatz Viking. Zum Platz ist zu sagen, dass er schön gelegen ist, und alles vorhanden ist. Die sanitarischen Anlagen sind super und Hunde absolut Willkommen. Bade Möglichkeiten im Campingplatz und ausserhalb sind kein Problem für Mensch und Hund. Der Platz ist bestens zu empfehlen und wir bedanken uns für die Gastfreundschaft. Gällö ist ein Ort in der schwedischen Provinz Jämtlands län und in der historischen Provinz Jämtland. Am 21.06.2026 setzt sich unsere Reise nach Domsjö fort, das am Bottnischen Meerbusen liegt. Die Strecke führt quer durch Schweden und umfasst 260 km. Während dieser Reise hatten wir das Glück, auf freundliche Menschen zu treffen, die uns einen gebrauchten Gelenkarm für unsere Markise schenkten. Diese Begegnung bereitete uns grosse Freude, und nun mussten wir nur noch eine Werkstatt finden, die bereit war, den Gelenkarm zu montieren. Nach unserer angenehmen Ankunft auf dem Campingplatz Gullviks Havsbad AB Domsjö genossen wir zunächst die herrliche Lage unseres Platzes mit direktem Meerblick. Der Platz ist wunderschön gelegen und bietet zahlreiche sportliche Aktivitäten. Das Meerwasser war nur 15 Grad warm, daher ließen wir die Badehosen im Schrank. Der Campingplatz ist hervorragend ausgestattet und bietet alles, was man benötigt. Die sanitären Anlagen sind sauber, und auch mit Hunden gibt es hier keinerlei Probleme. Für Hunde gibt es kein Badeverbot im Wasser. Uns hat es hier sehr gut gefallen, und wir können diesen Platz wärmstens empfehlen. Nun gilt es, eine Werkstatt zu finden, die unser restliches Problem löst. Siehe da, bereits die erste Werkstatt HYMER Center Umeå am nächsten Ziel sagte uns zu und bot ihre Hilfe an. Wow, das bedeutete allerdings, früh aufzustehen, denn wir hatten noch einen Termin beim Tierarzt DinVet i Umeå. Da wir am 26. Juni mit der Fähre nach Finnland fahren, müssen wir sie unter Aufsicht entwurmen lassen. Da wir erst nach frühestens 24 Stunden die Grenze überschreiten dürfen, ist das Ganze mit zusätzlichen Kosten verbunden. Lisa gehört jedoch zu unserer Familie, und deshalb tun wir nur das Beste für sie. Nach all dem ging es zum Einkauf und dann unseren Campingplatz einrichten. Für heute reicht es nun und sichtlich waren wir alle drei schlapp. einen lieben Dank an alle, die uns so grossartig geholfen hatten. Ihr sollt mich hören ohne englisch oder schwedisch Kenntnisse :-)) Fazit Schweden: Ein wunderschönes Land mit viel Abwechslung haben wir im südlichen Teil bis nach Umeå erlebt. Im südlichsten Teil waren die Schweden wie bekannt verschlossen und man grüsst sich nicht bei Begegnungen. Im oberen Teil wurden sie dann doch bisschen offener und es war durchmischt, so dass man doch zu Gesprächen gefunden hat. sprachlich hat man nur mit schwedisch oder englisch eine Chance. Deutsch hat hier keine Chance und somit hatte ich mit der Sigi mein grosses Glück. Schwedin ist ein sehr sauberes Land, alles öffentliche Plätze, Wälder und auch in den Städten ist so etwas von sauber, da kann unsere neue Schweiz nur noch davon träumen. Preislich liegen wir in etwa Schweizer Nivea oder ein bisschen darunter. Bezahlt wird zu 99% nur mit Karte, egal wie niedrig der Preis ist, Bargeld ist oft schon gar nicht erwünscht. Daher sind wir nun auch froh, dass wir ohne schwedische Kronen losgefahren sind. Jetzt bereiten wir uns auf den 26. Juni 2026 vor, da dieser Tag früh starten wird. Was früh bedeutet, wissen wir nicht genau, denn die Sonne scheint fast 24 Stunden lang. Wir müssen pünktlich zum Einchecken bei der Fähre Wasaline bereitstehen. Dort verbringen wir dann 7 Stunden auf dem 7. Deck an Bord von Holmsund (Schweden)nach Vaasa (Finnland). Hier geht es zum Teil 2 ; Teil 3 ; Teil 4 Anmeldung für Newsletter Skandinavien Reise: martin.schnetzler@gmail.com Bitte bei betreffend Skandinavien eintragen. Fotografiert mit Handy, Sony A1 oder DJI Drohne © Martin Schnetzler

  • Vier Monate Skandinavien-Reise mit dem Wohnmobil / Abenteuer von Sigi, Lisa und Martin

    Teil 2 durch Finnland Vier Monate mit dem Wohnmobil durch Skandinavien – das klingt nach Freiheit, Natur und unvergesslichen Momenten und genau das wollen wir erleben. Die Chefin Sigi, unsere Hündin Lisa und ich sind gemeinsam aufgebrochen, um Skandinavien zu entdecken. In diesem Blogpost nehme ich euch mit auf unsere Reise, zeige Highlights, Herausforderungen und praktische Tipps für alle, die selbst eine Skandinavien Reise erleben möchten. Hier geht es zum Teil 1 ; Teil 3 ; Teil 4 Die Vorbereitung auf die vier-monatige Skandinavien-Reise mit dem Wohnmobil. Eine Reise von vier Monaten durch Skandinavien will gut geplant sein. Wir haben uns intensiv mit der Route, der Ausrüstung und den Besonderheiten der Länder beschäftigt. Skandinavien umfasst Norwegen, Schweden, Finnland und für uns auch Dänemark – jedes Land hat seine eigenen Regeln für Camper und Hunde. Unser Wohnmobil mit 6.99 Meter Länge; 2,32 Meter Breite und Max. 3,5T Fiat Carado Wichtig ist für das Trio: Routenplanung mit Flexibilität: Statt jeden Tag genau zu planen, lassen wir Raum für spontane Stopps. Ausrüstung: Ein gut ausgestattetes Wohnmobil mit Heizung, Solarpanelen und genügend Stauraum für Kleidung, Lebensmittel und Campingzubehör. Campingplätze und Wildcampen: In Skandinavien ist Wildcampen oft erlaubt, aber mit Respekt vor der Natur und den Regeln der jeweiligen Region. Wetterfeste Kleidung: Auch im Sommer kann es kühl und regnerisch werden. Jetzt bereiten wir uns auf den 26. Juni 2026 vor, da dieser Tag früh starten wird. Was früh bedeutet, wissen wir nicht genau, denn die Sonne scheint fast 24 Stunden lang. Wir müssen pünktlich zum Einchecken bei der Fähre Wasaline bereitstehen. Dort verbringen wir dann 7 Stunden auf dem 7. Deck an Bord von Holmsund (Schweden)nach Vaasa (Finnland). Wasaline ist die schnellste Fähre zwischen Schweden und Finnland. Die Strecke von Umeå in Schweden nach Vaasa in Finnland verläuft durch ein UNESCO-Weltnaturerbe. Diese Verbindung ist die nördlichste, die das ganze Jahr über betrieben wird. Hier können Sie alle vier Jahreszeiten des Nordens erleben – von der eisigen Kälte des Winters bis zur Mitternachtssonne im Sommer. An die Hundebesitzer. Bitte lasst die Hunde nicht auf der langen Fahrt im Auto alleine zurück. Auf dem Schiff gibt es fast keine Einschränkungen. Auf deck 8 kann man sogar mit dem Hund essen gehen. Unsere Lisa hatte riesen Freude auf der Fähre. Wuff! Die Fahrt Weiter ging es dann mit der Autofahrt von Vaasa nach Hiidenniemi. wir wählen wie immer bewusst die Routen ohne Autobahn und diese sind einfach immer wieder absolut der "Hammer" Man sieht so viel Abwechslung und hat km lange Strassen für sich alleine. Auch am Zielort ist uns bald bewusst worden, hier sind wir so gut wie am Ende der Welt und am einfachsten ist es, wenn man ein Motorboot hat. Die Finnischen Jungs kommen damit gesammelt auf Booten hier an und geniessen die guten Burger im Restaurant. Wir denken, das wir mehr als weit und breit das einzige Lokal sein. Heute selbst einen Burger gegessen und wow, richtig gut. Die Fahrt und Bilder von Hiidenniemi Der Campingplatz Marjoniemi Camping in Hiidenniemi, Finnland Wunderschön direkt am See gelegen. Dank Solar hatten wir einen grossen Platz direkt am Wasser und konnten die Natur in vollen Zügen geniessen. Der Campingplatz bietet viele Möglichkeiten, insbesondere zum Angeln und Schwimmen... brrrrrrr. Das eigene Restaurant ist hervorragend geführt und sehr empfehlenswert. Der Platz befindet sich an einem Ort, wo man die Abgeschiedenheit von der Zivilisation geniessen kann. Auch hier, abseits gelegen, sind Internet und WLAN problemlos verfügbar. Die sanitären Anlagen sind sauber und alles Nötige ist vorhanden. Wir können den Campingplatz wärmstens empfehlen und danken für die Gastfreundschaft. Moskitos hatten wir nun ende Juni hier keine vor gefunden. Es war schön bei euch, abgesehen davon, dass der Knoblauch im Burger scharf war :) und dass teile der modernen Häusle "Camper" keinen Respekt vor Nachtruhe hatten. Von Hiidenniemi geht es weiter nach Vaala, mit einer Distanz von nur 170 Kilometern. Wie fast immer bevorzugen wir Landschaftsorte statt Städte. Die riesigen Wälder und kilometerlangen geraden Strassen sind absolut beeindruckend und dennoch nicht langweilig. Unterwegs bieten sich immer wieder wunderschöne Naturplätze, und man kann die Schönheit bei langsamer Fahrt einfach geniessen. Das ist auf unseren Strecken problemlos möglich, da Autos selten sind. So entdeckten wir auch eine der wenigen Steinkirchen in Kainuu, weit abgelegen. Früher war es ein eigenständiges Kirchendorf, das 2006 aufgelöst wurde. Holzbau ist in Finnland absolut der Favorit. Wir befinden uns nun ziemlich weit im Norden, und man sieht, dass hier vor allem der Wintersport das Leben prägt. Zahlreiche Schneisen für Langlauf und Schlittenhunde etc. wurden hier freigelegt. Die Waldwege sind alle mit Strassenlampen beleuchtet, da die Tage mit Sonnenschein im Winter hier sehr kurz sind. In Vaala, am Westufer des Oulusees selbst waren wir nicht, da wir im großen Birken- Tannen-Wald genug Freude hatten. Eigentlich denkt man, man sei einsam und verlassen, doch je mehr man im Wald wandert, desto mehr entdeckt man einzelne oder Gruppen von Häusern. Für uns Schweizer sind solche Anblicke im Wald sehr ungewöhnlich, und man hätte hierzulande bestimmt schnell die Grünen am Hals. Wir wissen nun von Heimischen auch, warum es keine Mülleimer in und um die Wälder für die Hundebeutele gibt. Man lässt es hier im Wald einfach liegen, solange es nicht direkt auf dem Weg liegt. Der Campingplatz Happy Beach liegt in der Nähe des Oulusees und bietet alles, was man benötigt. Auch dieser Campingplatz ist in Finnland sehr günstig, und wir waren mit allem absolut zufrieden. Wir wurden herzlich empfangen und uns wurde auch Finnisch beigebracht. Für Hunde ist es hier ein Paradies, wo sie die Freiheit im Wald richtig ausleben können. Auch hier, Internet ist wie immer kein Problem. Vielen Dank für die grossartige Gastfreundschaft, es war schön bei euch. Morgen, am 30. Juni, nach 4 Wochen Reise, machen wir uns erneut auf die Suche nach Gas. Wir sind gespannt, wie gross dieses Abenteuer in Finnland wird. Einen Händler oder Ähnliches anzurufen ist zwecklos; sobald man fragt, ob sie Englisch sprechen, legen sie auf. Beim zweiten Versuch nehmen sie den Hörer gar nicht mehr ab. Also, morgen geht es los und wir nehmen es, wie es kommt, mit allen Umwegen. PS: In Schweden war es sehr einfach, eine deutsche Flasche nachzufüllen. Nach einem wohltuendem Frühstück machten wir uns auf den Weg Richtung Oulu, da die Firma Linde uns über einen Zwischenhändler Hoffnung gemacht hatte. Dort angekommen, begannen die Diskussionen, und wir mussten schnell feststellen, dass es in Finnland keine offiziell erlaubten Gasnachfüllanlagen gibt. Da wir nur noch eine volle Flasche hatten und noch unbestimmte Zeit in Finnland bleiben würden, entschieden wir uns, eine finnische Gasflasche zu kaufen, wohl wissend, dass wir bei der Rückgabe der Flasche mehr als die Hälfte des Pfands verlieren würden. Jeder wollte daran verdienen, und wir akzeptierten diesen Verlust nach dem guten Frühstück. Somit waren wir gut versorgt und hatten genug Gas zum Heizen und Kochen, und erleichtert setzten wir unsere Fahrt fort. Unser Ziel war Ranua, 260 Kilometer entfernt, mit langen geraden Strassen durch riesige Birken- und Tannenwälder. Da wir keine Autobahnen nutzen, erlebten wir viele holprige Strassen und fuhren teilweise kilometerweit mit nur 40 km/h weiter. Wie immer wurden wir jedoch mit grossartigen Ausblicken belohnt. Nach einer langen, holprigen Fahrt legten wir einen Zwischenstopp ein, da auch Lisa hungrig war. Wir beschlossen, wie immer in den Wald zu fahren. Nach wenigen Metern wurden wir erneut überrascht, als ein wunderschöner Bauernhof auftauchte, wo wir eine Weile verweilen durften. Vielen Dank an die Familie, die uns sprachlich nicht verstand und wir sie noch weniger. Nach einiger Zeit setzte wir die Fahrt durch die endlos langen Geraden in den finnischen Wäldern fort. Obwohl wir diese Landschaft schon oft gesehen hatten, war sie doch jedes Mal anders und für uns faszinierend. Ab diesem Punkt begegneten wir fast alle 10 Minuten Rentieren, die entweder gemütlich auf den Strassen liefen oder plötzlich aus dem Wald auftauchten. Was noch sehr auffällig ist, desto mehr wir in den Norden kommen, desto wärmer wird es. Auch hier läuft zur Zeit mit der Natur alles verkehrt. Weiter geht es dann in Ranua, wo wir auf dem Resort Camping Wildlife Park unser Mobil "aufschlugen". Der Campingplatz bietet asphaltierte Stellplätze mit einer saftigen Grasfläche dazu. Die sanitären Anlagen sind für uns Schweizer, und ich denke auch für Deutsche, gewöhnungsbedürftig, da es weder bei den Frauen noch bei den Herren einen privaten Bereich gibt. Alles ist offen und einsehbar, weshalb Duschen für mich hier keine Entspannung bietet. Die militärische Zeit habe ich hinter mir und brauche das nicht mehr. Auch abends ist man hier auf sich allein gestellt, denn ab den frühen Abendstunden ist keine Aufsicht mehr da und die eigenen Lokale schliessen schon früh. Also unbedingt vorher den Kühlschrank auffüllen. Begründet all meiner negativen Eindrücke bezüglich WC/Dusche und Restaurant ist der Platz zu teuer. Auch für Hundehalter gilt: unbedingt Spray gegen Moskitos dabeihaben. In den frühen Morgen- und Abendstunden geht es hier am Waldrand sehr schnell los. Der Hauptgrund für unseren Besuch hier war der Ranua Wildlife Safaris Park. Wir haben extra zwei volle Tage eingeplant, damit jeder von uns ausreichend Zeit für das Parkabenteuer hat. Wegen Lisa konnten wir dies nicht gemeinsam erleben, da wir sie nie alleine lassen. Ein Vorteil des Campens auf dem parkeigenen Campingplatz ist, dass das Ticket für alle Tage gültig ist, sodass wir nur ein Ticket kaufen mussten. Der Eintritt kostet zwar € 26,00, aber das ist es uns für das Wohl der Tiere wert. Voller Spannung machten wir uns also auf den Weg in den Park. Doch die Ernüchterung liess nicht lange auf sich warten, denn ich war von A bis Z enttäuscht. Zum einen wegen der Tierhaltung, wie bei den Eisbären oder Wölfen, oder weil die Gehege für andere Tiere einfach zu klein für Beschäftigung waren. Das Abenteuer war also schnell vorbei, und entsprechend traurig fiel auch das Bildmaterial aus. Wir sind jetzt am Anfang unserer Reise durch Lappland. Wir sind bereits häufig Rentieren und Hirschen begegnet, was immer wieder wundervolle Erlebnisse sind. Hier präsentiere ich euch einige Bilder aus Lappland, das mich auch ein wenig an meine Heimat erinnert. Mit Spray gegen Moskitos geht die Wanderung los. Wieder einmal, auch hier, können wir nichts mit Bargeld kaufen. Alles wird über Kartenzahlung abgewickelt, und das finden wir mittlerweile sehr angenehm. Morgen geht unsere Reise von Ranua nach Juuma, eine kurze Strecke von 160 km. Unterwegs werden wir jedoch an einem See oder Fluss frühstücken. Von Ranua nach Juuma fuhren wir erneut auf den Nebenstraßen, und wegen der Schlaglöcher konnten wir teilweise nur mit 40 km/h fahren. Dafür wurden wir mit weiteren wunderschönen Landschaften und zahlreichen Seen belohnt. Auch die vielen Rentiere konnten wir in aller Ruhe beobachten, da wir ganz allein in der weiten Wildnis waren. Für uns Schweizer sind das einzigartige Momente voller endloser Gefühle für diese freie Natur, diese Wildnis, diese Weite – einfach nur wow. Wir legten auch wieder einen Zwischenstopp ein und genossen ein abwechslungsreiches Frühstück. Kein Auto, nichts störte uns bei der Mahlzeit. Weiter ging es auf und ab, und langsam erreichten wir das berühmte Wintergebiet Finnlands unter anderem auch der Ort Juuma auf 224 Meter Höhe. In Juuma waren wir Gäste auf dem Ala-Juuma Campingplatz. Es handelt sich um einen kleinen Campingplatz direkt am See, der zwar einfach ausgestattet, aber sauber ist. Wir wurden sehr herzlich empfangen und konnten uns einen Platz aussuchen. Es hat uns dort sehr gut gefallen, und wir bedanken uns für die großartige Gastfreundschaft. Hunde sind hier kein Problem und können im See schwimmen. Auch hier ist Kartenzahlung möglich, sodass wir weiterhin kein Bargeld benötigten. Was sich hier noch befindet ist das grosse Nest der Moskitos. Es war für uns eine neue Erfahrung, die uns lernte, auch in dieser Situation zu leben und weiterhin Freude an der Natur zu haben. Aber ohne Spray geht hier wirklich gar nichts. Juuma ist ein kleines Dorf in Kuusamo, rund 47 km vom Stadtzentrum und 20 km von Ruka entfernt. Es wird als das Tor zum Oulangan kansallispuisto betrachtet und ist der ideale Ausgangspunkt, um den beliebten Wanderweg Pieni Karhunkierros und die vielen Stromschnellen zu erkunden. Morgen, am 4. Juli 2026, brechen wir früh auf. Es geht 200 km weiter zum SantaPark – die Heimathöhle des Weihnachtsmanns. Wie immer, die Strecke führte gerade aus durch die finnischen Wälder, vorbei an dutzende Seen, auf und ab und wir hatten Unterhaltung von den vielen Renntieren. Schon während der Fahrt bemerkten wir wieder das grossartige Blau in den Gewässern. Das Licht ist hier einfach genial für die Fotografie. was ihr an Farben erkennt ist alles ohne Photoshop. Bei unserer Ankunft im SantaPark /die Heimat von Santaclaus) begann die Suche nach einem Parkplatz für Wohnmobile. Wir waren umgeben von Veränderungen und zahlreichen Baustellen. Der Santapark wächst stetig und hat sich zu einem reinen Einkaufsort mit viel "Ramsch" entwickelt. Man hat schnell alles gesehen, und wir glauben, dass der Schnee im Winter nicht alle negativen Aspekte ausgleichen wird. Noch mehr Hotels und Bungalows werden gebaut, um noch mehr Menschen anzuziehen. Zum Glück waren wir im Juli hier, und es war relativ ruhig, was den Menschenandrang betrifft. Bei 25° standen wir dann auf dem Polarkreis und hatten unser Tagesziel erreicht. Ursprünglich dachten wir, dies sei ein Ort, an dem man Zeit verbringen könnte, und wollten deshalb auf dem kostenlosen Parkplatz ohne Entsorgungsmöglichkeiten übernachten. Wir entschieden uns, nach Rovaniemi zu fahren und fanden dort einen schönen Platz für drei Nächte. So hatten wir genügend Zeit für richtige Körperpflege, Wäsche und Ähnliches. Die Stadt Rovaniemi ist die Hauptstadt von Lappland, einer Region in Nordfinnland. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie nahezu komplett zerstört. Heute präsentiert sich Rovaniemi als moderne Stadt, die als "offizielle" Heimat des Weihnachtsmannes gilt und für ihre Nordlichter bekannt ist. Ounaskoski Campingplatz Rovaniemi befindet sich ideal in Rovaniemi, am östlichen Ufer des Kemijoki-Flusses. Campen Sie direkt am Wasser, nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Er bietet schöne Stellplätze mit ausreichend Platz. Allerdings ist der Preis von € 53.00 viel zu hoch, und die sanitären Anlagen sind veraltet, aber dennoch sauber. Die Entsorgung von Chemietoiletten ist eine echte Zumutung, und man muss morgens bei den Duschen und Toiletten Schlange stehen. Für die Grösse des Platzes ist das einfach nicht mehr zeitgemäss. Man könnte sagen, es ist hier schon Abzocke, denn es gibt kaum Alternativen. Morgen, am 7. Juli 2026, fahren wir 330 Kilometer weiter nach Inari. Damit kommen wir Norwegen ein großes Stück näher. In Inari müssen wir jedoch wegen Lisa einen längeren Halt einlegen, da sie vor dem Grenzübertritt zum Tierarzt muss. Dort angekommen begann unser Schicksal und der Teufelskreis setzte sich in Bewegung. Wir wurden eines Besseren belehrt und sagen nun: Achtung alle Hundehalter/innen! Wenn man von Schweden nach Finnland oder Norwegen reist, muss man in Schweden den Tierarzt für die Entwurmung des Hundes aufsuchen. Geht man jedoch von Finnland nach Norwegen, ist das nicht mehr nötig, da auch Finnland, wie Norwegen, frei von den Würmern ist. So hatten wir 4 Tage falsch geplant, da wir auch erst eine Woche zuvor einen Termin bei der Ärztin vereinbaren konnten. Zur Freude über Lisa, dass sie keine Tablette benötigt, gingen wir zum gebuchten Campingplatz. Er war der einzige in der Nähe der Tierklinik und daher hatten wir keine andere Wahl. Dort angekommen, fuhren wir auf das Gelände und schauten uns um. Es wirkte wie ein Zuchthaus oder ähnliches, aber uns war sofort klar, dass wir in den sauren Apfel beissen und weiterfahren mussten, um einen anderen Platz zu suchen, da es schon spät geworden war. Die CHF 120.00 waren natürlich verloren. Der nächste Ort, den wir in 4 Tagen wegen des Lachses in der Region bereits geplant und gebucht hatten, konnte glücklicherweise vorgezogen werden, und mit Freude fuhren wir weitere 170 Kilometer nach Utsjoki. Angekommen, wie überall den ganzen Tag verregnet, fanden wir einen sehr nassen Platz und waren zusätzlich von Tausenden Moskitos umgeben. Nach 10 Minuten blutete Lisa bereits am ganzen Bauch, obwohl sie eingesprüht war. Kurz entschlossen waren wir uns einig, schlafen zu gehen, am nächsten Morgen früh aufzubrechen und ins neue Abenteuer in Norwegen zu starten. Leider gab es bei Regen nicht viele Bilder von der Reise von Rovaniemi nach Utsjoki. Fazit Finnland: Die Campingplätze bieten schöne, grosse Stellplätze, sind jedoch aufgrund der sanitären Anlagen eher teuer. Die Menschen in Finnland sind sehr zurückhaltend und suchen auf der Strasse keinen Kontakt, etwa durch ein "Guten Morgen" oder einfach ein "Hey". Das Land ist sehr sauber, und es funktioniert hervorragend, dass jeder seinen Abfall wieder mit nach Hause nimmt. Mit Hunden gibt es im Allgemeinen keine Probleme, ausser in einzelnen Restaurants, sofern man eines findet. Einkaufen und Tankstellen sind problemlos, und das Preisniveau ist etwa wie in der Schweiz. Gasflaschen auffüllen geht hier nirgends und daher ist man gezwungen, eine finnische Flasche zu kaufen. diese kann man dann in Norwegen 1:1 ohne Verlust gegen eine norwegische Gasflasche tauschen. Bargeld kann man in Finnland vergessen, es ist nicht erwünscht. Das Mobilfunknetz in Finnland ist ein echter Traum; egal, wie abgelegen man ist, man hat immer vollen 5G-Empfang. In diesem Sommer werden hier auch die analogen Telefone abgeschaltet und sind in Zukunft Geschichte. Finnland ist ein schönes Land, und es hat uns sehr gut gefallen. Wir fühlten uns, wie auch in Schweden, immer sicher. Danke Finnland Teil 3 der Reise durch Norwegen. Die Reiseroute führte von Utsjok in Finnland zunächst nach Bugøyfjord, um dort im Fjord zu frühstücken. Anschließend ging die Reise weiter zum heutigen Ziel nach Vardø. Hier geht es zum Teil 1 ; Teil 3 ; Teil 4 Anmeldung für Newsletter Skandinavien Reise: martin.schnetzler@gmail.com Bitte bei betreffend Skandinavien eintragen. Fotografiert mit Handy, Sony A1 oder DJI Drohne © Martin Schnetzler

  • Ein Hunde-Shooting vorbereiten. So gelingt dein Foto-Shooting mit deinem Vierbeiner in deinem Umfeld in der wunderbaren Natur.

    Ein Hundeshooting ist eine wunderbare Gelegenheit, die Persönlichkeit und den Charme deines treuen Begleiters für immer festzuhalten. Doch damit die Fotos wirklich bezaubernd werden, braucht es eine gute Planung. Lass uns gemeinsam dafür sorgen, dass dein Hund im besten Licht erstrahlt! Ein Hunde-Shooting vorbereiten Ein energiegeladener Hund im Sprung über ein Hindernis im grünen Hintergrund. Warum eine gute Hundeshooting Planung so wichtig ist Ein Hund ist kein Model, das einfach stillhält. Deshalb ist es entscheidend das Shooting sorgfältig vorzubereiten. Überlege dir zuerst, welche Stimmung und welchen Stil du dir wünschst. Soll es ein lebendiges Outdoor-Shooting werden oder lieber ein ruhiges Porträt im Studio? Plane auch den Zeitpunkt so, dass dein Hund ausgeruht und gut gelaunt ist. Morgens oder spätnachmittags sind oft die besten Zeiten, weil das Licht weich und warm ist. Vermeide die Mittagssonne, die harte Schatten wirft und deinen Hund blinzeln lässt. Tipp: Wir nehmen uns die Zeit für eine kleine Aufwärmphase mit deinem Hund vor dem Shooting. So kann sich das Tier entspannen und fühlt sich wohl vor der Kamera. Blick auf einen Hund, der ruhig in einem sonnigen Park sitzt. Die richtige Location für dein Hund-Shooting planen Die Wahl des Ortes ist entscheidend für die Atmosphäre deiner Fotos. Überlege dir, wo sich dein Hund am wohlsten fühlt. Ein vertrauter Ort wie der Lieblingspark oder der heimische Garten ist oft ideal. Dort kennt sich dein Hund aus und ist weniger gestresst. Wenn du etwas Besonderes suchst, kannst du auch eine natürliche Kulisse wie einen Wald, einen See oder eine Blumenwiese wählen. Achte darauf, dass der Hintergrund nicht zu unruhig ist, damit dein Hund im Fokus bleibt. Praktische Tipps für die Location: Wähle einen Ort mit wenig Ablenkung, damit dein Hund nicht ständig wegläuft. Achte auf die Sicherheit – keine stark befahrenen Straßen oder gefährlichen Stellen. So kannst du dein Hunde-Shooting Planung optimal auf die Bedürfnisse deines Vierbeiners abstimmen. Eine Hundebesitzerin spaziert fröhlich mit ihrem Hund über eine belebte Stadtbrücke bei Sonnenschein. Die besten Tipps für Hunde-Shooting vorbereiten Damit dein Hundeshooting mit deinem Hund reibungslos verläuft, solltest du gewisse persönliche Dinge bereithalten. Vergiss nicht, Leckerlis und Lieblingsspielzeug mitzunehmen. Sie helfen dir, die Aufmerksamkeit deines Hundes zu gewinnen und ihn zu motivieren. Ein Handtuch oder eine Decke kann nützlich sein, falls dein Hund sich auf dem Boden setzen soll. Checkliste für dein Hundeshooting: Das berühmte Hunde-Säckli Leckerlis und Spielzeug Wasser und Napf für den Hund Handtuch oder Decke Das nötigste für einen kleinen Spaziergang Mit dieser Vorbereitung steht einem erfolgreichen Shooting nichts mehr im Weg. Eine Frau spielt fröhlich mit ihrem Hund auf einer grünen Wiese und genießt die gemeinsame Zeit im Freien. Warum ein Hunde-Fotografie-Shooting eine tolle Investition ist Manchmal lohnt es sich, einen Fotograf/in zu engagieren. Ein erfahrener Fotograf kennt die Tricks, um deinen Hund ins beste Licht zu rücken. Er bringt das nötige Equipment mit und weiß, wie man mit Tieren umgeht. Ein Shooting bietet dir nicht nur hochwertige Bilder, sondern auch eine entspannte Atmosphäre. So kannst du dich ganz auf deinen Hund konzentrieren und die gemeinsamen Momente geniessen. Wenn du in der Region Laufenburg bist, kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen: Martin Schnetzler Fotografie ist eine hervorragende Adresse für vielseitige und einfühlsame Hundebilder. So entstehen Erinnerungen, die ein Leben lang Freude machen. Eine glückliche Hündin liegt entspannt auf einer Holzbank im Grünen und strahlt in die Kamera. Lass dein Hundeshooting mit dem Fotografen zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Ein Hundeshooting ist mehr als nur Fotos machen. Es ist eine Gelegenheit, die besondere Bindung zu deinem Hund sichtbar zu machen. Mit guter Geduld und Liebe zum Detail kannst du beim Shooting einzigartige Bilder schaffen, die dein Herz erwärmen. Also, pack die Leckerlis ein, such die perfekte Location für euch beide aus und mach dich bereit für ein unvergessliches Abenteuer mit deinem Vierbeiner. Du wirst sehen – die Mühe lohnt sich! Viel Freude beim Shooting deines Hundes! Hast du Lust mit mir zusammen ein Shooting zu erleben, dann melde dich einfach bei folgender Mailadresse: martin.schnetzler@gmail.com

  • Bayern | Österreich | Schloss Neuschwanstein | Forggensee | Heiterwangersee | Reisen | Abenteuer | Erlebnisse | Seen | Sechs Seen Reise mit dem Wohnmobil Bayern-Österreich

    Wir Drei sind nun im dritten Wohnmobil Lehrjahr. Schon sehr viele Reisen durften wir gemeinsam erleben. Wer sind wir? Lisa, das ist unsere Hündin mit bald 7 Jahren. Sie ist in der Doku die Hauptfigur. Sigi, das ist meine traumhafte Lebenspartnerin. Mit ihr kann ich durch dick und dünn durch das Leben gehen. Martin, das bin ich selbst und versuche euch etwas von der 6 Wochen Reise rüberzubringen. Unser Wohnmobil ist mit einer Solaranlage von 3x120 Watt Paneelen bestückt und dazu einen 2000 Watt Wechselrichter. Der Kühlschrank wird bei Stand mit Gas betrieben, was Rentable ist. Die Reiseroute unserer sechs Seen Reise Unser erstes längeres Vorhaben führt uns an sechs Seen im Bayern und im österreichischen Tirol. Das Ziel, 7 Tage jeweils am gleichen See, Landschaften und Menschen kennenlernen. Okay, das war Sigis und meine Idee. Lisas Vorhaben war natürlich, Seen gleich Wasser; Wasser gleich baden....baden....baden........ Worum geht es? Kurz Beschreibung der Landschaften und der Campingplätze. Reiseroute Die erste Etappe, mit rund 300 km Entfernung und knappe 4 Stunden Fahrzeit war unser Ziel der Heiterwanger-See in Österreich. Die Fahrt, vorwiegend nur Bundesstrassen, war sehr ruhig und dementsprechend konnten wir die Reise geniessen. Vom warmen Fricktal abgefahren, im kalten Tirol auf 1000 m angekommen, bezogen wir unser Quartier auf dem Campingplatz. Mit Hund war es eine fantastische Region und wir konnten rund um den grossen See Wanderungen oder Velotouren tätigen. Das Wetter auf dieser Höhe war eher kalt und in der Nacht, 7°, mussten wir das Mobil heizen. Trotz öfters Regen ist es eine Landschaft, die zog uns ins Freie. Auf den Wegen genossen wir die Ruhe, beobachteten die Tierwelt und zufrieden packten wir unsere Brötchen bei den Rasten aus. Am Schluss stellten wir fest, dass wir keine Schifffahrt unternommen hatten, denn diese verbindet den kleinen und den grossen Stausee. Dies wird sich dann leider noch zu einem späteren Zeitpunkt rächen. Zum guten Schluss bei Etappe eins durften wir dann zur Abendstunde den ersten Hagelsturm erleben. Zum Glück bei diesem ist bei uns nicht passiert. Wer Nachrichten liest, dem ist bekannt, dass das Tirol zurzeit sehr betroffen mit Hagel Unwetter ist. Heiterwanger See Österreich Fazit Campingplatz und Region: Campingplatz: Sauber und gepflegt sind die Plätze sowie die neuen sanitär Anlagen. Es fehlt einem an nichts und das Personal ist freundlich, hilfsbereit und top motiviert. Der Platz ist absolut Hundefreundlich. Also euer Hund wird auf dem Campingplatz nur geliebt! Es hat für den Hund ausreichend Spielwiesen und Bademöglichkeiten. Wenn man sich gerne einmal in einem gemütlichen Restaurant verwöhnen lassen will, ist zugleich auf dem Platz ein grosses, schönes Hotel. Einkaufsmöglichkeit mit dem Rad in 10-15 Minuten möglich. Für uns 5 Sterne www.camping-heiterwangersee.at Region: Wunderschöne und ruhig gelegene Landschaft, ideal für Hundeliebhaber und Wanderer, tolle Sache für Kinder zum Spielen oder Spazieren. Velofahren auf Schotterwegen ohne grosse Anstrengung. Waldwege für Biker sind eher gesperrt der Natur und Wild zuliebe. Die zweite Etappe, Die nächsten 70 km mit einer Fahrzeit von 1,5 Std. machten wir vorwiegend auf der Bundesstrasse via Olympia-Ort Garmisch Partenkirchen. Unser Ziel war der Walchensee in Bayern kurz nach der Österreicher Grenze. Die Ankunft war schon einmal sehr spannend und vieles neu und verwunderlich. In der Galerie erkennt ihr auf einem Bild, was um den ganzen See nicht getan werden darf. Wir mussten dreimal Schlucken, wie gross der Schilderwahn in dieser Region ist. Wirklich alle paar Meter irgendeine Tafel, wo du etwas darfst oder eben nicht. krass und alles sinnlose Steuerverschwendung. Nichtsdestotrotz, man kann auf die Uhr schauen, auf die Sekunde ging auf dem Campingplatz die Schranke auf. Wir hatten das Glück, bei der Reservation noch einen grossartigen Platz am See zu ergattern. Unser Ziel hier waren sogenannte Velotouren. Dieses Vorhaben hatten wir dann schon bald zurückgestuft, denn mit einem Hund ist es eine schwierige Sache. Zwei Meter breite geteerte Radwege, da hat ein Hund kein Platz mehr. Durch dieses fantastische Strassen Angebot war der Rad- und Jogger- Verkehr einfach zu gross. Somit beschränkten wir uns in aller Ruhe auf unsere nahe Umgebung oder benutzten auch den öffentlichen Bus. Wie ihr aber seht, eine fantastische Landschaft rings um den Walchensee. Walchensee Bayern Fazit Campingplatz und Region: Campingplatz: Die Chefin ist top motiviert und mit ganzem Herzen dabei. Der Campingplatz ist sauber und es fehlt hier an nichts. Die Sanitär-Anlagen sind etwas ungewohnt und auch nicht die Neuesten. Ich will das aber mit Vorsicht aussprechen, denn man muss auch die Preisunterschiede berücksichtigen. Der Platz selbst ist nicht allzu grün mit Rasen bestückt. Toll ist, jeden Abend kommt ein anderer Imbisswagen vorbei. Sei es Pizza oder Burger, sie sind grossartig. Was auch sehr gut ist, der eigne Laden. Es fehlt darin nichts, das für den täglichen Bedarf nötig wäre. Auch diverse wichtige Artikel für das Campen sind vorhanden. Der Platz ist sehr ruhig gelegen und zum Relaxen geeignet. Beschränkte Anzahl an Plätzen mit Hunden und kein See Zugang für Hunde. Für uns 4 Sterne www.camping-walchensee.de (-1 Stern wegen Hunde Einschränkung und allgemeine sanitär Einrichtung) Region: Wunderschöne Landschaften, schön zum Baden für Menschen, gut ausgebaute Radwege, Gute Lokale für das Wohlsein am See, für Hundeliebhaber ist der Weg um den See leider unangenehm und dazu, auch wenn sich keiner dranhält, im ganzen See ist Hunde Badeverbot. Wenn man mit Hund auf Wanderschaft ist, kann es sein, dass das gefülte Säcklein Stundenlang getragen werden muss. Es fehlt weit und breit an Kübel. Dafür hat es aber an den Wegen Toi Tois. Fazit: Nicht gerne wieder, weil das Hundebadeverbot übertrieben ist und keine offiziellen Spielwiesen für Hunde in der Nähe sind. Auf unserem Stellplatz hat es uns sehr gefallen und wir fühlten uns wohl bei euch. Die dritte Etappe, Weiter geht es auf die Reise mit einer Distanz von 200 km und 3 Stunden Fahrzeit auf der Bundesstrasse. Die Fahrt ging via Bad Heilbrunn erst nach Rosenheim. Wir mussten in den letzten zwei Wochen recht heizen und brauchten daher Gasersatz. Danach ab nach Seebruck zu unserem Campingplatz Kupferschmiede. Wie immer freundlich und unkompliziert aufgenommen und man darf sich seinen Platz mehr oder weniger aussuchen. Es hat, was es hat, ist das Motto. Nun waren wir plötzlich in einer anderen Welt. Bei 33° in Seebruck, ein Temperatur Anstieg in kurzer Zeit von bald 15°, durften wir endlich den richtigen Sommer erleben. Die Freude war gross und wir hatten strahlende Gesichter. Die Freude mit "endlich ist es wieder Sommer...." war von kurzer Dauer. Bald sahen wir unsere Freunde vom letzten Jahr und siehe, sie hatten sich verändert. Ich meine nun nicht wegen des Alters, nein, sie waren völlig übersäht mit roten Flecken. Moskitos oder Schnogge oder Mücken, wie auch immer diese Bastarde heissen, beherrschten das ganze Gebiet rund um den Chiemsee. Suuuuuper, was hatten wir alles mit Fahrrad, Schifffahrt und weitere Sachen geplant. Nichts da, die "Viecher" beherrschten den ganzen Tag. Mittags, bei der grossen Hitze hatte es ein Zeitfenster von 2 bis 3 Stunden, wo sie ihr Mittagsschläfchen machten. Wie es bei Menschen ist, auch bei den Mücken, die Kinder wollten nicht ins Bett und hatten uns auch noch Kirre gemacht. Es war zum Schreien und zum Stinken, denn das Anti-brumm klebte förmlich auf der Haut. Überall sah man die Menschen sich mit dem Mittel einsprühen, denen es noch gelungen war noch welches zu kaufen. Ja echt, weit und breit, die Anti-Brumm Flaschen in allen Marken waren ausverkauft. Unsere dritte Woche, kein Regen, kein Hagel, keine Kälte, keine Verbote...nur Millionen SCHNOGGE! Ich hasse diese Viecher. Uns blieb nur eines übrig, Schiff fahren, denn Wind mögen die nicht. Die Fahrten waren eine grosse Erholung und zugleich für alle eine Freude. Man getraute sich den Mund aufzumachen und zu reden. Auf den Inseln angekommen, yes, autsch, autsch und alles ging weiter wie gehabt. So schön, auf den Fotos sieht alles so friedlich aus. Abends kommt dazu, dass die Nächte bei der Hitze und im Hochsommer im Auto lange waren. Ab 19:00 Uhr ist die Zeit gekommen, die Flucht vor dem Hauptschwarm anzutreten. Wir überlegten es lange, die Flucht anzutreten, doch Lisa hat der See so gefallen. Ihr zuliebe wahren wir tapfer und hielten durch. Was für eine Erfahrung in der dritten Woche. Chiemsee Bayern Fazit Campingplatz und Region: Campingplatz: Das junge Paar, die Besitzer sind sehr hilfsbereit und unkompliziert. Man wird freundlich aufgenommen und zu den möglichen freien und grünen Plätzen geführt. Kinder und hundefreundlich ist der ganze Campingplatz. Die Sanitäranlagen sind gewöhnungsbedürftig und nicht auf dem neuesten Stand. Das Internet hat auf dem Platz seine Macken und dazu kommt, dass das Mobilnetz auch noch schwach ist. Einkaufs- oder Essens- Möglichkeiten in der Nähe sind vorhanden. Für uns 4 Sterne www.campingkupferschmiede.de (-1 Stern sind die Sanitäranlagen, die Mückenplage, Internet und die Mülltrennung). Region: Ein schöner sauberer See und erholsamer Schifffahrt. Interessante Inseln, Kirchen und Schloss zum Besichtigen. Gut ausgebaute Radwege rund um den See. Alles sehr hundefreundlich und keine grossen Einschränkungen bezüglich Baden mit Hund. Die Gebiete an den Seen sind sehr sauber und gepflegt. Noch nie gesehen bei solchem Tourismus. Bravo! Fazit: gerne wieder, weil es für Hund und Mensch schön ist und wir uns wohl fühlten. Die vierte Etappe, Auf ein weiteres Abenteuer in der Woche vier sind wir sehr gespannt gewesen. Was erwartet uns am nächsten Ort? Wir fuhren die 130 km wieder gemütlich auf der Bundesstrasse und waren nach Einkauf und allem in rund zwei Stunden schon vor Ort. Unser Ziel war Buchau am Achensee. Am Seecamping Wimmer wurden wir sehr freundlich Empfangen und wir durften auch hier einen grossen Platz beziehen. Auf dem Campingplatz hat gleich alles gepasst und voll motiviert genossen wir die Landschaft. Auch hier, unser Plan, Velotouren verbunden mit Bahn- und Schiffsfahrten. Bestimmt erinnert ihr euch an meinen Satz am Heiterwangersee, dass die vergessene Schifffahrt sich rächen wird. Wir machten uns rechtzeitig schlau für mögliche Touren, denn es gefiel uns so gut hier. Nun siehe da, ein Schock und bekamen eine weitere Lektion im Camper Reisen. In ganz Österreich ist in allen öffentlichen Verkehrsbetrieben Maulkorb Plicht. Oh, Schock und alle Vorhaben und Planungen waren wieder ein Tabu, denn wir hatten das bei Lisa einmal versucht. Mit grossen, traurigen Augen hat sie uns dabei angeschaut in den Gedanken, warum jetzt nach über sechs lieben Jahren muss mir das Ding angezogen werden. Das hat sie nicht verdient und wir schränkten uns für Lisa gerne ein. Sie ist ein Familien Mitglied und zu ihr stehen wir bedingungslos. Zum Glück hatten wir doch bei den gut ausgebauten Radwegen das Glück, kleinere Touren zu unternehmen. Interessant zu sehen war der Wasserfall Buchau. Als wir angekommen sind, am ersten Tag war Sonnenschein, am zweiten Tag kam der Regen und siehe da, aus dem Nichts plötzlich ein Wasserfall (siehe Fotos). Zur Freude, etwas erleben zu können, gingen wir am nächsten Tag den Berg hinauf und besichtigten dieses Naturschauspiel. Zwei Tage später war bei schönem Wetter der Spuk vorbei und es hätte nichts zu Fotografieren gegeben in diesem Wald. Oh stop, da kam doch noch etwas beim Abstieg....siehe da, psssssst...wow ein Bär!!!!! ........Lol, der ist nicht echt, denn es ist für die Bogenschützen ein Parcours. Oh nein, was kommt ausser dem Maulkorb noch auf uns zu in der vierten Woche! Neiiiiin, siehe Bild, ein weiterer Hagelsturm! Es war zum ko... und unsere Gedanken einfach wieder, bitte verschone unsere Dachfenster. Zum Glück waren es kleine Hagelkörner und der Schaden hielt sich im Rahmen, ausser dass wir wegen der Kühlschrank Lüftung noch einen kleinen Wassereinbruch hatten. Somit hatte es uns die letzten Tage doch wieder versaut und das Abenteuer ging weiter Richtung fünfte Woche. Bin ich Robinson? Fazit Campingplatz und Region: Campingplatz: Sauber und gepflegt in jedem Bereich. Die Besitzer sind sehr hilfsbereit und freundlich. Auf dem Platz fehlt es an nichts, ausser das Wifi ist schwach. Die Einrichtungen sind modern und sehr übersichtlich angeordnet. Gleich in der Nähe sind Einkaufsmöglichkeiten sowie am Platz ein Restaurant, um den Magen zu füllen. Der Campingplatz ist sehr hundefreundlich. Die Plätze sind teilweise gekiest (wegen Teppiche) und mit Rasen versehen. Die Lage ist wunderbar nahe am See und relativ ruhig gelegen. Für uns 5 Sterne www.achensee-camping.at Region: Die Landschaft ist wunderschön, sauber und wirklich gepflegt, wie noch nie gesehen. Ohne Hund gibt es interessante Touren zu machen. Die Wanderwege sind grossartig gezeichnet und sicher ausgebaut. Die Radwege sind sehr konform und als Schweizer staunt man nur. Schifffahrten, Gondelbahnen und die europäische älteste Zahnradbahn mit Dampf betrieben bieten hier sehr viel. Die Region ist sehr hundefreundlich und es bieten sich viele Badeorte für den Hund an. Aber, man muss schon bald danke sagen und erklären, es ist kein Raubtier. Man spürt es förmlich, dass sich die Menschen gewöhnt sind, Hunde öffentlich in ihrer Nähe mit Maulkorb zu sehen. Fazit: Gerne wieder, wir fühlten uns bei euch sehr wohl, aber dann mit einer anderen Hundeplanung. Die fünfte Etappe, Es kann mit dem Wetter und den Vorschriften nur noch besser werden, denn die weiter Reise ging weiter zu unserer inzwischen quasi zweiten Heimat. Wir fuhren wieder der Bundesstrasse entlang zum Forggensee. Die Distanz von rund 140 km meisterten wir gemütlich in 2 1/2 Stunden. Angekommen, eingerichtet und los ging der erste Spaziergang. Wir genossen wieder die schöne Landschaft, das herrliche sommerlich Wetter und yes, hier am See hatte es keine Mücken. Endlich konnten wir mit unseren Rädern Touren fahren, wir konnten die Wanderschuhe richtig verdrecken und Lisa hatte ihren freien Lauf. Grossartig die vielen Schlösser und Seen. Alle waren Happy und da kam auch in der Woche vier der grosse Schock. Uns blieb nichts erspart, da wo es uns betreffend Wetter und Hundesituation am besten gefiel, da hatten wir am wenigsten Tage gebucht. Traurig nahm Lisa Abschied von der Ente und wir von der schönen Umgebung und guten Freunden auf dem Campingplatz. So, in Gedanken positiv nach vorne blicken, freuten wir uns nach dem grossartigen Erlebnis auf unsere letzte und sechste Woche. Schloss Neuschwanstein - Forgensee Fazit Campingplatz und Region: Campingplatz: Ein fantastischer Campingplatz, sauber und gepflegt. Es fehlt wirklich an nichts, sei es Restaurant, eignen Laden oder grosse saubere sanitär Anlagen. Wasserbrunnen überall nah verteilt und die Hunde sind auf dem Platz willkommen. Ein grosser, gepflegter Badestrand für Hund und Mensch. Bei der An- und Ab-Meldung ist man hier nicht so sehr Familien nah, wie gewohnt an den kleineren Plätzen. Es fehlt die Zeit für das Persönliche und den üblichen Klatsch. Der Campingplatz befindet sich an einer absoluten ruhigen Lage. Freude und Relaxen ist angesagt, sei es mit oder ohne Sauna, die auf dem Platz zur Verfügung steht. Für uns 5 Sterne www.camping-brunnen.de Region: Eine märchenhafte Landschaft mit den passenden Seen und Schlössern. Einfach fantastisch, sei es zu Fuss oder mit dem Rad. Alles gut ausgebaute Wander und Fahrradwege. Man hat in diesem Gebiet, sei es Füssen, die Schlösser, die Bergbahn, Schifffahrt und vieles mehr zu erkunden. Die ganze Region ist auch absolut hundefreundlich und nirgends irgendwelche Vorschriften. Fazit: gerne wieder, weil es für Hund und Mensch schön ist und wir uns wohl fühlten. Die sechste Etappe, Auf der Autobahn entlang fuhren wir die rund 70 km, ohne zu stressen. Uns war bewusst, das Wetter wird kritisch, doch wir waren direkt am See und hatten also genug Möglichkeiten uns zu verweilen. Nach einer guten Stunde angekommen, wurden wir absolut herzlich begrüsst. Wir hatten einen riesengrossen Stellplatz mit Blick Richtung See bekommen. Top motiviert gingen wir an den See und Lisa hatte gleich ihre grosse Freude. Wir hatten sie noch nie so traumhaft entspannt Schwimmen gesehen und uns kamen fast die Tränen. Unser erster Tag war hier vor Ort und auf dem Campingplatz sehr beindruckend. Am nächsten Tag ging das Unheil dann los, Lisa roch am See und schwups, sie kommt zu uns zurück. Lisa und kein Wasser!!!!! was ist denn da passiert und siehe da, am Ufer lagen vereinzelte tote Fische. Okay, das kann vorkommen und liessen diese Angelegenheit für den Tag so Stehen. Tags darauf gingen wir wieder mit dem Hund spazieren, wir gingen mit der Lisa spielen und genossen einfach die Stille am See. Erholung und Ruhe war angesagt nach all den fünf Wochen. Wieder am See, um ein Bad zu nehmen, nein, oh Gott, wieder tote Fische und nicht die gleichen. Was ist denn mit dem Gewässer los? Für die dort badenden Gäste ist das wohl das normalste auf Erden. Wir machten uns unsere Gedanken und zogen uns für ein Gespräch ins Wohnmobil zurück. Es war uns nicht geheuer und wir verbrachten den Rest des Tages noch auf dem Liegestuhl. Doch auch dies sei uns nicht gegönnt, was ist denn jetzt wieder los? Graue Wolken aus der Ferne sind zu sehen und wir ahnten aus Erfahrung nichts Gutes. Alle Camping Nachbaren schauten uns verblüfft an, warum wir alles zusammenräumten. Ich rief ihnen zu, lange habt ihr für eure Einrichtung nicht mehr Zeit. Es dauerte nicht lange und es preschte auf unser Wohnmobil ein. Um Himmelswillen, bitte verschone die Dachfenster, wieder dieser Alptraum vom Tegernsee im vergangenen Jahr. Den Rest des Abends verbrachten wir dann im Auto und boten anderen Campern noch erst unsere Hilfe an. Der beste Kommentar war gewesen, jetzt habe er verstanden, warum ich jeden Abend alles zusammenräumte, und dies tue er nun in Zukunft auch immer. Der dritte Tag, der Alptraum soll ein Ende haben. Unsere Motivation und Freude für die letzten Tage sind geschwunden. Das Auto hat viele neue kleinen Hagelbeulen und unser Herz sagte uns, packt zusammen und erholt euch zu Hause. Wir folgten unserem Herzen und traten die Heimfahrt an. Während der Fahrt unser Fazit, es hat uns noch mehr zusammengeschweisst und schlussendlich waren es lebhafte und grossartige Tage. Uns geht es gut und wir sind gesund geblieben, den Rest folgt, liebe Mobiliar, es war einmal ein Körnchen und hatte keine Hörnchen....... Alpsee Bayern Fazit Campingplatz und Region: Campingplatz: Die Plätze und die neuen sanitär Anlagen sind sehr sauber und gepflegt und es fehlt an Nichts. Wenn man bei der Anlage etwas bemängeln darf, dann auf hohem Niveau mit dem bisschen zu klein geratenem Abwaschraum. Die Mitarbeiter sind absolut freundlich und hilfsbereit. Nebst dem eigenen Restaurant und Einkaufsladen kommt man in den Genuss eines Schwimmbeckens oder sonstige Bäder. Die Stellpätze sind sehr gross und auf hartem, bekiestem Boden. Mit Wasser und Strom direkt am Platz wird aller Luxus geboten. Der Campingplatz ist absolut Hundefreundlich und es werden ausserhalb genug Hundespiel- und Bade- Plätze zur Verfügung gestellt. Der Campingpatz befindet sich an einer absolut ruhigen Lage und geeignet zum Relaxen. Für uns 5 Sterne www.alpsee-camping.de Region: Eine doch "flachere", aber schöne Landschaft. Die Region bietet einen schönen Radweg am See entlang. Die Badeplätze sind schön gelegen, doch aber auch sehr steinig. Das Unfall Risiko bei Kindern ist nicht zu unterschätzen. Man wird aber auch mit Schildern darauf hingewiesen. Sehr schlecht waren die vielen toten Fische an den Badeplätzen. Sie lagen am Morgen auch lange vor Ort. Ansonsten können wir nicht viel sagen, da wir die Reise frühzeitig abgebrochen haben. Fazit: gerne wieder, wenn das mit dem Fischsterben geklärt ist. Mit dieser Angelegenheit ist der Campingplatz aber unschuldig. Wir fühlten uns bei euch natürlich wohl. Ich hoffe, für euch ist mein Bericht interessant rübergekommen. Ich habe bewusst wenige richtige Landschaftsbilder hinzugefügt, denn auskundschaften sollt ihr die Regionen selbst. Die Bilder sind entweder mit meiner Drohne, Sony Kamera oder Handy gemacht. Betreffend meine Bewertungen muss ich etwas klarstellen, man muss bei den Kriterien immer die Sterne vom Platz und die Preise berücksichtigen. Dazu kommt, mit einem Hund macht es die Sache natürlich nicht einfacher. Daher sagen wir DANKE an alle Campingplätze, wo wir uns wirklich wohl fühlten. Wohnmobil | Reisen | Abenteuer | Erlebnisse | Seen | Fotos mit Handy ©Martin Schnetzler Laufenburg

  • Eindrücke im und um den Campingplatz Waldesruh

    Waldesruh | Camping | Wil | Fricktal | Aargau In diesem Blog geht die Reise in das schöne Fricktal. Unser Ziel ist das im Aargau gelegene Wil zum Campingplatz Waldesruh, wo wir wieder unseren Stellplatz beziehen. Eindrücke im und um den Campingplatz Waldesruh Schon bei der Anreise erkennt man schnell, hier findet man seine Ruhe. Der Weg zum Campingplatz ist schmal, aber gut ausgebaut. Durch die schmale, geteerte Strasse sind die vorgeschrieben An- und Abreisezeiten einzuhalten. Der Platz liegt idyllisch am Hang und bietet einen grossartigen Ausblick Richtung Wil oder Gansingen in der Juralandschaft gelegen. Gerade auch für Hundebesitzer/innen ist es ein idealer Ort zum Wandern oder auf dem Platz die Ruhe zu geniessen. Campingplatz Waldesruh Waldesruh | Wil | Fricktal Natur pur im Fricktal Bei der Anmeldung spürt man irgendwie, bei einer Familie aufgenommen zu werden. Sehr freundlich wird man empfangen und über den Platz informiert. Man wird zu den sanitären Anlagen bis zum Stellplatz geführt und ist dann bestens über alles in Kenntnis gesetzt worden. Schon der erste Eindruck war sehr beeindruckend. Die grosszügigen Waschanlagen bis zur Toilette glänzten vor Sauberkeit, als sei es erst gestern aufgebaut worden. Alles riecht so frisch und man fühlte sich sehr wohl in den Räumlichkeiten. Die Trennwände sind mit diversem sanftem Grünton ausgestattet und geben einem das Gefühl in der Natur sein Anliegen zu betätigen. Mehr dazu über den privaten Bereich bei der Hauseigenen Webseite vom Campingplatz Waldesruh. Auch der grosse Frischhalte-Kühlschrank ist bestens für das leibliche Wohl gefüllt und man kann frische Produkte aus der Region kaufen. Das gemütliche Bistro, wo wir in der Abendstunde unser wohlverdientes Nachtessen konsumierten, können wir bestens empfehlen. Das Lokal ist heimelig und die Tische sind mit viel Liebe und Herzlichkeit dekoriert. Die Speisekarte ist einmal etwas anderes als gewohnt, dafür aber in der Art sehr interessant und es ist für jeden etwas Grossartiges dabei. Vom Essen bis zum Nachtisch waren meine Frau und ich hell begeistert. Nur unsere Lisa, die Hündin war enttäuscht, denn es fiel kein Hacktäschlein vom Teller. Schön auf dem Teller präsentiert, die Salate frisch mit verschiedenen Saucen und das Dessert mit den Beeren, als seien sie frisch aus dem Garten gepflückt. Unser Eindruck vom Campingplatz: Der Platz und die sanitärischen Anlagen sind wunderschön ausgebaut, sauber und gepflegt. Die Preise für Stellplätze und das Bistro sind absolut gerecht und daher absolut empfehlenswert. In der Nähe, im Dorf Wil, befindet sich auch ein Dorfladen für weitere wichtigen Lebensmittel. Die nahe Umgebung ist eine wunderschöne Landschaft im Juragebirge. Das ganze Umfeld ist durch Landwirtschaft geprägt, die eine Vielzahl von Produkten herstellt. Man sieht Maroni Bäume, die schweizweit einzigartige Hagebutten Plantage, Zwetschgen, Äpfel und Kirschbäume, Birn- und Nussbäume, einfach alles, was dem Herzen und Magen Freude bereitet. Zu sehen sind auch Ziegen, Schafe, Kühe und das heimische Wild in der Morgenstunde. Also ein Ort mit viel Natur verbunden zum Wandern für gross und klein. Zum Schlusss konnten wir dank dem guten Wetter unser Ziel erreichen, in dem wir im Freien unser Raclette geniessen konnten. Raclette vom feinsten Fazit: Ein Ferienort für Hundehalter/innen, Wanderer, Biker und Familien zum Campieren auf dem Platz Waldesruh. Von uns bekommt der Campingplatz Waldesruh verdiente 5 Sterne. Fotos mit Handy ©Martin Schnetzler Laufenburg

  • Bericht aus dem Engadin beim Morteratsch Campingplatz - Morteratsch Gletscher - Stazersee.

    Engadin | Morteratsch | Gletscher | Camping | St. Moritz | Lej da Staz | Stazersee In diesem Blog geht die Reise in das Graubünden. Unser Ziel ist das Engadin und der Morteratsch Campingplatz, wo wir unseren Stellplatz beziehen. Ich möchte euch ein paar Eindrücke aus dieser Region und dem Campingplatz weitergeben. Es gibt zwei markante Wege, die uns zum Ziel führen. Die eine Route führt uns am weltbekannten Landwasserviadukt vorbei Richtung Albula Pass. Diese spektakuläre Anlage mit 142m Länge und 65m Höhe macht das zum UNESCO-Welterbe RhB gehörende Bauwerk zu einem Wahrzeichen Graubündens. Viele markante Pässe führen in das atemberaubende Engadin wie z.B. der Julierpass, der Albula Pass oder der markante Maloja Pass (siehe Foto). Von Italien her über diesen Pass führt diese Route auf eine Höhe von ca. 1850m Richtung St. Moritz Auf dieser Ebene angekommen, bietet sich eine zauberhafte Landschaft an. Egal zu welcher Jahreszeit, es ist wunderschön im Engadin. Auf den Bildern ist die Region Silsersee - Silvaplanersee im Oktober zu sehen. Ein herrliches Wandergebiet, das die Herzen höherschlagen lässt. Im Spätherbst die goldenen Lärchen ziehen hunderte Fotografen von weit und fern an. Nun aber zu unserer Strecke die uns via Prättigau Vereina Autoverlad zum Campingplatz führt. Die Gründe bei unserem Wohnmobil sind die Breite und dazu ist es im Allgemeinen nicht lustig, um die vielen engen Kurven herumzukriechen. Wenn beim Verlad keine Wartezeit besteht, ist die Reisezeit gleich lang wie über den sonstigen Albula. Tipps zum Bahn Billet, bestellt das Ticket zum voraus beim Campingplatz, dann habt ihr ein Ersparnis von CHF 5.00. (Stand 2024) In Sagliains nach 18 Minuten Zugfahrt angekommen, überrascht uns eine landschaftlich schöne Fahrt Richtung Morteratsch. Auf den Bildern zu sehen das Schloss Craap da Sass, das "ewige" Eisgebirge hoch über St. Moritz, der Ort St. Moritz in der Abendstimmung und zum guten Schluss die Rhätische Bahn hoch oben beim Morteratsch. Nun zum Campingplatz Morteratsch Ich zeige nur Bilder von unseren beiden Stellplätzen, wie sich die Aussichten anbieten. Genaue Details kann man aber auf der Webseite selbst nachsehen und man weiss effektiv Bescheid. Dieser für mich einer der schönsten und natürlichsten Campingplätze bietet einem alles, was sich sein Herz in der "wilden" Natur wünscht. Die vier Sterne sind absolut verdient, denn die Anlage ist immer sauber und natürlich gepflegt. Die sanitärischen Einrichtungen sind hervorragend und das top motivierte Team bietet einen grossartigen Service. Ganz speziell auch, man kann mit jeder Gasflasche auftauchen, denn sie haben eine eigene Abfüll-Anlage. Es fehlt wirklich an nichts, ein Restaurant mit einem hervorragenden Küchenteam, einen Einkaufsladen mit grosser Auswahl an frischen Produkten, Geldautomat und die Bushaltestelle befindet sich gleich beim Campingplatz Eingang. Es ist für gross und klein ein grosses Abenteuer, an dem Ort viele Tage zu verbringen. Vor allem das Zelteln ist speziell, die "wilde" Anordnung im dichten Lärchenwald, da fehlen nur noch die grossen Bären. Meine Empfehlung hat der Platz absolut und alle Sterne sind verdient! Ein dickes Lob an das gesamte Team!!! Hier sind ein paar Eindrücke der nahen Umgebung zu sehen. Diese Strecke gingen wir zu Fuss vom Campingplatz Richtung Morteratsch Gletscher. Der angenehme Weg für gross und klein führt an vielen Bächen vorbei. Im Winter dienen die breiten Pfade den Langlauftouren seinen Zweck. Gemütlich zu Fuss ist man nach 1,5 Stunden nahe der Gletscherzunge angekommen. Wie immer ist es mit Absicht, dass es eure Aufgabe ist, das Gebiet für schöne Bilder auszukundschaften. Mehr über den schwindenden Gletscher unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Morteratschgletscher In die andere Richtung geht es nach Pontresina - St. Moritz oder zu dem best bekanntem Stazersee oder auch lej da staz genannt. Er ist zu Fuss oder auch mit dem Rad bestens vom Campingplatz erreichbar. Der Weg führt lange am Bernina Bach entlang, bis es dann im wunderschönen Pontresina in den Wald geht. Da auch der Stazersse nur auf 1800 Meter ist, muss man keine grossen Höhen überwinden. Der See ist im Sommer durch das kühle Gletscherwasser bestens bekannt zum Baden. Im Spätherbst bietet er dann die Kulisse für die Fotografen/innen mit den goldenen Lärchen. Zur Anmerkung und was auch gut ist, der See ist von allen Seiten nur zu Fuss oder mit dem Velo erreichbar. Fazit: Ein grossartiger Ferienort für Wanderer, Biker und Langläufer zum Campieren auf dem Morteratsch Campingplatz. Fotos mit Handy ©Martin Schnetzler Laufenburg

  • Camping Gwatt Thun mit dem Wohnmobil und Hund

    Gwatt | TCS | Camping | Thun | Thunersee | Berner-Oberland | Reisen In diesem Blog geht die Reise an den Thunersee im schönen Berner Oberland. Unser Ziel ist das bei Thun gelegene Gwatt zum TCS Campingplatz Gwatt, wo wir wieder unseren Stellplatz beziehen. Ich möchte euch ein paar Eindrücke aus dieser Region und dem Campingplatz weitergeben. Die Anfahrt via Autobahn und dann die Wegweisung mit Google Maps befolgen ist sehr empfehlenswert und hilfreich. Gleich bei der Anmeldung erkennt man schon bald, wo man in nächster Zeit zu Hause ist. Die ganze Infrastruktur ist bei der Einfahrt und Anmeldung übersichtlich konzentriert. Das Einchecken ist unkompliziert, da alles schon im Vorfeld Online erledigt wurde. Auch die Gästekarte und alles, was es braucht, hat man schon vor der Anreise bekommen. Man wird sehr freundlich begrüsst und bekommt als Willkommens Geschenk eine Flasche Bio Tee Getränk. Beim Empfang erkennt man schnell, Hunde sind auch hier als Gäste absolut beliebt. Den Stellplatz, die alle sehr schön angelegt sind, muss hier nicht gesucht werden, denn man wird durch eine nette Person hingeführt und eingewiesen. Strom und Wasseranschlüsse sind in grosser Vielzahl vorhanden. Nach dem Einrichten vom Wohnmobil habe ich die Sanitärischen Anlagen begutachtet und festgestellt, dass überall grosse Sauberkeit ist. In dem Sinne ein sehr schöner und gepflegter Campingplatz. Camping Gwatt Thun Näheres im privaten Bereich wie immer unter der hauseigenen Webseite Campingplatz Gwatt Zwei Punkte, die mich am meisten stören sind. Punkt 1: Die Temperaturen in den Waschbereichen und Bistro. Die Einrichtungen sind für mich gesagt typisch Welsch. Kühl und trocken in den Farben und einfach in der Einrichtung. Nun kommt dazu, dass es in gewissen Jahreszeiten dort doch schon früher recht kühl ist, und die Türen in den unbeheizten Wasch- und Sanitär- Bereichen offen sind. Für mich ist hier als Camper das Sparen bei der Heizung im Sanitärbereich falsch. Punkt 2: Dass der TCS nicht gewillt ist, Fahrzeuge mit Solaranlagen zu unterstützen. Auch wenn man Autonom von Strom ist, bezahlt man die Tagespauschale. Die nahe Umgebung vom TCS Gwatt bei Thun. Das ist eine fantastische Situation für den Campingplatz, wenn man Gartentürchen öffnet, gleich in einem der schönsten Parkanlagen in der Schweiz ist. Am Thunersee gelegen mit dem Hausberg, das Stockhorn im Rücken kann man sich Stundenlang verweilen. Viele Feuerstellen, ein faszinierender Wanderweg am See entlang, Schwäne, Enten und eine vielfallt an Vögeln beleben die ganze Grünanlage von Gwatt bis zur Stadt Thun. Bei diesen tollen Wegen kommt die Gästekarte auch nicht zu kurz, für den Rückweg nimmt man einfach den Bus. Für Hundehalter/innen ein toller Ort. Es gibt viele Spielmöglichkeiten im Wasser oder auf Wiesen. Auch mit anderen Hunden, die vorwiegend frei und friedlich herumlaufen, ist das Hundespielen etwas Normales. Sehr aufgefallen ist mir auch die Möglichkeit, überall seinen Abfall und seine Säcklein loszuwerden. Die Mitarbeiter vom Bauamt sind am Morgen schon sehr früh vor Ort und haben den ganzen Müll im Griff. Es fällt auf, wenn es grosse und viele Mülltonnen hat, sind die Leute bereit, es auch dort am richtigen Ort zu entsorgen. Bravo! Fazit, zusammengefasst meiner Meinung: Ein Campingplatz an einem schönen Ort gelegen. Wir kommen gerne wieder. Wegen meinen genannten Punkten 4 von 5 Sternen. Die Hoffnung stirbt zuletzt, dass diese beiden Punkte verbessert werden können :). Empfehlenswert für Wassersportler, Wanderer, Städtler, Familien mit Kindern und Hundehalter/innen. Fotos mit Handy oder Sony A1 ©Martin Schnetzler

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