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Aktualisiert: März 7


(Unvergesslicher) Sommerausflug ins Emmental

Es kribbelte in den (fotografischen) Fingern und sofort war klar: es ist höchste Zeit, sich auf einen (Foto-)Ausflug zu begeben. So machten Adrian und ich uns auf ins schöne Emmental im Berner Mittelland. Ein Idyll aus Wiesen, Weiden und Nadelwald. Kilometer um Kilometer legten wir zurück, immer den Blick auf möglichen Motiven und auf der Suche - sozusagen den Sucher gerichtet auf unseren ersten „Spot“ – bis sich .. .. ja, bis sich ein kleines Moor direkt vor unseren Augen in einer malerischen, geheimnisvollen und ruhigen Landschaft hoch über Thun öffnete. Das tiefschwarze Moorwasser und die Spiegelungen boten tolle Einblicke und berührten uns zutiefst. Doch leider währte unsere Freude nicht allzu lange, mussten wir doch feststellen, dass wir eine Woche zu spät dran sind und die Blumen zum größten Teil schon verwelkt waren. Das heißt: ein Jahr lang warten und dann zum richtigen Zeitpunkt wieder zurückkehren.

Wir ließen uns aber nicht entmutigen, sondern beschlossen, weiterzuziehen und etwas Neues zu suchen. Schließlich hatten wir nicht den weiten Weg auf uns genommen, um unverrichteter Dinge wieder zu fahren.

Dann ging es aufwärts Richtung Homberg, wo wir zu Fuß ein neues Motiv ausfindig machten. Oben angekommen gönnten wir uns dann erst einmal eine ausgiebige und wohl verdiente Ruhepause auf einer Bank mit besten Aus- und Absichten.

Nun galt es, nur noch den richtigen Standort zu finden und das perfekte Licht abzuwarten.

Bis zum Sonnenuntergang blieb uns noch genug Zeit, um nach anderen Objekten Ausschau zu halten. Und dann - plötzlich entdeckten wir kurz vor Sonnenuntergang ein interessantes Motiv und es musste alles ganz schnell gehen. Lieber das linke Foto? Oder doch das Foto rechts als Hauptbild? Wir entschieden uns für das zweite und legten los. In großer Eile zogen wir über das frische getrocknete Heu – in der Hektik verlor ich noch meine Fernbedienung. Zu meinem Glück aber hatte Adrian eine Reserve und ich war gerettet. Nun hieß es vor allem: Ruhe bewahren und alles richtig einstellen. Dann zählte nur noch «gut Licht»

Als die Sonne bereits untergegangen war, begaben wir uns schnell zurück zum Ausgangspunkt, um die reformierte Kirche in Buchen noch im letzten Licht der untergehenden Sonne zu erhaschen.

Das war äußerst knapp. Aber wir haben es geschafft und waren überglücklich über unsere “Ausbeute“. Ja, es hat sich sehr gelohnt. Am Ende des ersten Tages durften wir wundervolle Eindrücke und Ausblicke mit nach Hause nehmen:

Das Emmental (berndeutsch: Ämmitau) ist eine Schweizer Hügellandschaft im Berner Mittelland (Kanton Bern).

Ein zweites Mal erkundeten wir dann die schöne Landschaft und bestaunten die herrliche Pracht der Natur mit ihren (tierischen) Bewohnern. Das Emmental ist bekannt für Euterstarke und langlebige Kühe mit hervorragenden Exterieureigenschaften.

Wieder ging es darum, neue Standorte in dem schönen Tal zu suchen und so reisten wir den halben Tag quer durch die herrliche Gegend, Land auf, Land ab. Die unverkennbare, mit saftigem grün überzogene Hügellandschaft ist charakteristisch für das einzigartige Emmental. Dabei durchstreiften wir hohe Wiesen und besprachen den Sonnenstand für ideale Lichtverhältnisse. Wir kamen zu dem Schluss, dass wir zu einer anderen Zeit bessere Ergebnisse erzielen würden, wenn die Sonne das Tal besser ausleuchtet. Außerdem dachten wir an die Plagegeister von Zecken. Was tun? Ich nahm einfach mein Deo und sprühte die Biester damit ein. Danach war es mir schon etwas wohler und alles Lästige hielt sich tatsächlich fern vor mir. So guet, dass sogar der Adrian Abstand hielt ;-) Was mag das für eine Duftmarke gewesen sein?

Genug geduftet, genug erzählt - auf ging es. Die Zeit drängte nun doch, dass wir den weiten Weg nicht ganz umsonst zurückgelegt hatten. Wir entschieden uns geradewegs weiter hinein in die unbekannte Gegend zu steuern und unserer guten Nase zu vertrauen. Das heiße Wetter machte nicht nur durstig, sondern weckte auch Lüste auf ein kühles Eis. Als ich einen Volg Laden entdeckte, drückte ich auf die Bremse, als ob ein Bär vor uns stünde. Und noch etwas Gutes hatte diese abrupte Bremsung, denn wir sahen das Stockhorn in einem ungewohnten Bild und Licht und unsere Augen leuchteten. Ganz schnell in der Nähe einen Parkplatz gesucht und den tollsten Punkt aufgespürt. Unsere Auslöser ratterten um die Wette. Wir probierten verschiedene Filter aus und diskutierten, warum nun diesen oder jenen. Einmal mehr hat es wieder Riesenspass gemacht.

Zum Abschluss genehmigten wir uns eine verdiente und obligatorische Belohnung beim Burger King. Ich liebe die knusprigen Pommes frites über alles.

Auch am Ende dieses Tages fanden wir wundervolle Bilder auf unseren Kameras:

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