Beeindruckender Start in den Tag - am Leuchtturm des Pâquis in Genf

Aktualisiert: März 7


Eiszeit in der Schweiz

Tagwache um 2 Uhr in der Frühe. In großer Hoffnung auf viel Eis am Genfer See, speziell an der Mauerbrüstung, machten Adrian und ich uns auf nach Genf. Der Tag schien perfekt und wir spürten, dass er eine einmalige Chance für fantastische Aufnahmen bieten würde. Der Blick auf den Wetterbericht versprach gute Aussichten, mehrere vergangene Tage mit minus 10 Grad Dauerfrost noch verstärkt durch eine stürmische Bise.

Am Genfer See angekommen, liefen wir zuerst vor lauter vor Aufregung am Leuchtturm vorbei. Lachend suchten wir in der falschen Richtung nach dem Wunderwerk. Dann kehrten wir um und erreichten den Leuchtturm. Dieser war über und über mit Eis bedeckt, auch ringsherum alles vereist, eine beeindruckende Faszination, wir waren wie verzaubert. So etwas Schönes kann nur die Natur zaubern.

Doch es galt, keine Zeit zu verlieren.

Alles lag unberührt vor uns, das pure Eis glänzte im Morgenlicht. Auf allen vieren krochen wir bei eisiger Kälte zum Leuchtturm und suchten die besten Position. Wie kleine Kinder, die zum ersten Mal Schnee erleben, fühlten wir uns und unsere Spannung und unbändige Freude steigerte sich ins Unermessliche.

Als wir unsere Bilder im Kasten hatten, brach sich unser Jubel Bahn und wir wussten, dass wir das ganze Naturwunder auf unserer Seite hatten.

Es war ein überwältigendes, unbeschreiblich schönes Gefühl früh morgens ganz alleine auf dem glitzernden Eis zu liegen und die Schönheit auf sich wirken, einströmen zu lassen, einfach uneingeschränkt zu genießen.

Bilder Galerie mit Dokumentation

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